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04.09.2019
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Unbequem und unbehaglich

Peter Raneburger beschäftigt sich in der Ausstellung „SIN“ mit Dingen, über die man nicht sprechen möchte – unbequem und unbehaglich.

Kitzbühel | Sie musste zuerst einmal schlucken, als sie Peter Raneburger fragte, ob sie seine Ausstellung eröfnnen möchte – erklärte Kunstvermittlerin Ursula Marinelli. Keine Frage, was Peter Raneburger in der Zeitkunst Galerie in Kitzbühel präsentiert, ist keine leichte Kost. „Die Themen, mit denen sich Peter Raneburger beschäftigt, sind immer prekär. Nie leicht, immer unbequem und unbehaglich. Peter scheut sich nicht, die Kampfzonen des Lebens aufzusuchen“, veranschaulicht Marinelli.

Ein anderer Blick auf die Religion und Menschen
In Kitzbühel präsentiert der Osttiroler Künstler unter dem Titel „SIN“ (übersetzt Sünde) u.a. Bilderserien und Skulpturen, die einen anderen Blick auf den menschlichen Körper erlauben sollen. Er geht den Fragen nach: Was ist Scham? Wofür schämen wir uns? In einer anderen Bilderserie hebt er normale Menschen als Heilige auf den Altar. „Er spielt mit den Kontrasten und Dingen, die jenseits der katholischen Erwartungen liegen“, erklärt Marinelli.

Die Gräueltaten des IS
Eine weitere Installation befindet sich im Projektraum am Traunsteinerweg, dort werden die Gräueltaten des IS thematisiert. „Der Mensch ist das einzige Lebewesen, welches ein anderes Lebenswesen bewusst quälen kann. Der IS steht exemplarisch für jede Folter“, erklärt Künstler Peter Raneburger.
Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Menschenaffe, der auf die Besucher hinunterblickt. „Er fragt sich wohl: Mensch, was hast du aus unserer Gattung gemacht?“, so Raneburger. Wer mehr über den Künstler erfahren möchte – Kunsthistorikerin Martina Dorner-Bauer widmete ihre Kolumne „Kunstblicke“ in der letzten Ausgabe dem Künstler Peter Raneburger. Nachzulesen unter www.kitzanzeiger.at

Ausstellung ist bis 5. Oktober geöffnet
Die Ausstellung „SIN“ in der Zeitkunst Galerie Kitzbühel ist bis 5. Oktober geöffnet (Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr). Im Rahmen der langen Nacht der Museen am 5. Oktober findet die Finissage sowie die Uraufführung der Performance „Im Biergarten“ mit Paul Renner (19 Uhr) statt. Johanna Monitzer

Ausstellung „SIN“ eröffnet: Galerist Bernd Maier, Kunstvermittlerin Ursula Marinelli mit Künstler Peter Raneburger (v.li.).  

 
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