16.04.2016
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Tunnel wird saniert

Mit den Sanierungsarbeiten im Lebenbergtunnel wird am Montag, 18. April, begonnen. Bis zum 1. Juli ist der Tunnel nur in Richtung Kitzbühel befahrbar. Die Arbeiten an der St. Johanner Straße werden im Herbst in Angriff genommen.

Kitzbühel | Zwei große Straßenprojekte stehen im heurigen Jahr in der Gamsstadt am Programm. Begonnen wir am 18. April mit der Sanierung des Lebenbergtunnels, im Herbst steht dann das Projekt St. Johanner Straße zur Realisierung an.

Bauzeit vom 18. April bis 1. Juli

Bereits am kommenden Montag, 18. April, wird mit der Sanierung des Lebenbergtunnels begonnen. Die Bauarbeiten werden bei diesem Projekt bis 1. Juli andauern. Während dieses Zeitraums ist der Tunnel nur in eine Richtung befahrbar. Der Verkehr aus dem Brixental kommend kann auf der B161 weiterfahren, der Verkehr in Richtung Wörgl muss durch die Stadt hindurch.

Aus Sicherheitsgründen ist eine Erneuerung des Tunnelanstrichs erforderlich. Aufgrund des Arbeitsaufwandes und der Verkehrsführung ist eine zeitgleiche Erneuerung des Straßenbelages im Tunnel nicht möglich. „Auch wenn wir den Lebenbergtunnel komplett sperren würden, gingen sich beide Arbeiten zeitgleich nicht aus“, erklärt Erwin Obermaier vom Baubezirksamt Kufstein.

Sanierung St. Johanner Straße im Herbst

Eine große Herausforderung an die Planer und alle durchführenden Firmen ist das Projekt der Sanierung der St. Johanner Straße. Auf einer Länger von ca. 1,2 Kilometer wird nicht nur die Straße saniert, es werden auch die Kanäle teils saniert. Während von seiten des Landes die Arbeiten an der Straße erfolgen, werden zeitgleich von der Stadt Kitzbühel die Gehsteige auf beiden Straßenseiten saniert. Im Bereich zwischen dem M-Preis und dem ÖAMTC gilt es bis zu 80 Einbauten für Entwässerung, unter anderem auch Oberflächenwasser, zu tätigen.

„Das Bauvorhaben in der St. Johanner Straße ist ein sehr sportliches Projekt. Da wir hier auch in die Tiefe gehen, haben wir den Lebenbergtunnel vorgezogen. Die Grabungen können nur abschnittweise erfolgen und natürlich gilt es, alle Anbindungen zu berücksichtigen. Es wird zahlreiche Engpässe geben, da wird es schwierig den Verkehr zweispurig zu erhalten“, erklärt Erwin Obermaier.

Auf Ansuchen von Kitzbühels Bürgermeister wird man mit dem Baulos in der St. Johanner Straße nicht vor dem 15. September beginnen. Alois Haselwanter, Leiter des städtischen Tiefbauamtes ergänzte, dass es gut möglich ist, dass die Arbeiten an der St. Johanner Straße im Herbst nicht abschlossen werden könnten. Dann müsste das Projekt im Frühjahr 2017 fertiggestellt werden.

Städtische Sanierungsarbeiten

Aber auch seitens der Stadt Kitzbühel stehen einige Straßenprojekte zur Realisierung an, wie Straßenreferent Hermann Huber berichtet. „Wir versuchen uns zwischen den großen Projekten des Landes einzuklinken, um den Verkehr einigermaßen in Fluss zu halten“, erklärt Huber. Derzeit wird bereits an der Franz-Reisch-Straße gearbeitet. Der Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Gehsteig wird entfernt, um mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen. „Für einen Radweg erhalten wir hier keine behördliche Genehmigung“, erklärt Huber. Elisabeth M. Pöll

 
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