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23.05.2019
News  
 

Tirols Stimme in der EU

Am 26. Mai wird das Europäische Parlament für die nächsten fünf Jahre gewählt. Barbara Thaler (ÖVP, Listenplatz 8) will in Straßburg künftig die Tiroler Interessen vertreten und die Stimme Tirols in der EU sein.


Kitzbühel | Gemeinsam mit VP-Bezirksparteiobmann Peter Seiwald tourte vergangene Woche die ÖVP-Kandidatin Barbara Thaler durch den Bezirk, um nicht nur auf Stimmenfang, im besonderen auf jenen der Vorzugsstimmen zu gehen, sondern auch um die Menschen für die Wahl generell zu mobilisieren. „Die Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl für das Europäische Parlament war mit 35,4 Prozent sehr gering. Tirol war damit das schlechteste Bundesland in Österreich“, blickt Thaler auf die letzte Wahl zurück und appelliert an die Bevölkerung, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Neben dem klassischen Urnengang hat man auch die Möglichkeit der Briefwahl – die Wahlkarten können seit 2. Mai in der jeweiligen Gemeinde angefordert werden.

Aber nicht nur die Wahlbeteiligung liegt der Thierseerin  am Herzen. Sie will den Menschen auch die Vorzüge der Europäischen Union näher bringen. „Die Europäische Union  ist das größte Friedensprojekt und hat auch für Wohlstand gesorgt“, erklärt Thaler bei ihrer Pressekonferenz in Kitzbühel. Zudem will Barbara Thaler Tirol im nächsten Parlament vertreten und die Stimme Tirols sein. Damit sie dieses Ziel erreichen kann, braucht sie Vorzugsstimmen. „Die Chance besteht, in das Europäische Parlament einzuziehen. In den Bundesländern Salzburg, Burgenland und Vor­arlberg gibt es weniger Wahlberechtigte“, rechnet sich Thaler ihre Chancen aus.

Die Europäische Union bringt viele Vorteile

Wie Thaler können sich noch viele Menschen an die Zeit vor der EU erinnern. Kontrollen an der Grenze waren allgegenwärtig und bezahlt wurde in den unterschiedlichen Landeswährungen. Mit dem Schengener Abkommen kam der freie Grenzübergang und die einheitliche Währung des Euro. „Es ist vieles selbstverständlich geworden, dass es ohne die EU gar nicht geben würde“, sagt Barbara Thaler, die die Kontrollen auf der Autobahn bei Kufstein für eine rein kosmetische Aktion hält und die Sinnhaftigkeit in Frage stellt, wenn nebenan auf der Bundesstraße nicht kontrolliert wird.

Neben der Problematik des Transits will sich Barbara Thaler auch der Chancengleichheit für die Menschen am Land annehmen. Die ÖVP-Politikerin setzt sich auch für eine Digitalsteuer für Internetgiganten ein und will den Wohlstand durch Verbesserung der Bildung, Wissen­schaft und Forschung verbessern. Faire internationale Handelsabkommen sollen den Wohlstand in Tirol ebenso sichern. Thaler spricht sich für einen Bürokratieabbau und gegen eine Überregelung aus. Zudem gehören Sicherheit und der ländliche Raum zu ihren Themen.

37 Millionen Euro flossen in den Bezirk

Einen Überblick, welche Unterstützungen seitens der EU in den Bezirk fließen, gab VP-Bezirksparteiobmann Peter Seiwald. „In der letzten Periode wurden an den Bezirk 37 Millionen Euro an Unterstützungen gezahlt, das sind sechs Millionen Euro im Jahr bzw. beträgt der Rückfluss pro Jahr und Kopf 579 Euro“, erläutert Seiwald. Diese finanziellen Mittel kommen zum Teil aus der Agrarförderung, der Tourismusförderung oder wurden von den Leadervereinen und regio3 lukriert. Seiwald zählte auch einige Leaderprojekte (E-Car-Sharing, Anzeiger-APP, Attraktivierung des Kaiserbachtales, Marktanalyse Nahversorger, etc.) auf, die erfolgreich abgewickelt wurden und einen positiven Einfluss auf den Bezirk haben.
„Es ist zum Schämen“, kommentiert Seiwald die Wahlbeteiligung 2014. Um das Interesse an der Europa-Wahl zu erhöhen, ging man seitens der ÖVP einen neuen Weg bei der Wahlwerbung. Mit Info-Verstaltungen zur Europäischen Union und konkreten Themen will man nicht nur das Interesse, sondern auch die Wahlbeteiligung erhöhen.

Barbara Thaler (ÖVP, Listenplatz 8) aktiviert gemeinsam mit Bezirksparteiobmann Peter Seiwald die Wähler im Bezirk Kitzbühel. Elisabeth M. Pöll

 
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