12.02.2018
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Tirol sicher in die Zukunft führen

In einem erfolgreichen Betrieb stellte die Tiroler Volkspartei ihre Bezirkskandidaten und das Programm für die Landtagswahlen am 25. Februar vor.

Erpfendorf | Im Gebäude von Steinbacher Dämmstoffe präsentierte die Tiroler Volkspartei ihre Bezirkskandidaten für die Landtagswahlen am 25. Februar. „Gerade bei so einem Unternehmen wie hier sieht man, dass Tirol ein starker Wirtschaftsstandort ist. Der Mix aus Tourismus sowie Klein- und Mittelbetrieben, aber auch die Bereitschaft, Risiken für eine Weiterentwicklung einzugehen, macht Tirol so stark“, eröffnet Landeshauptmann Günther Platter die Kandidaten- und Programmpräsentation.

„Tirol ist praktisch schuldenfrei“

„Wir haben einen deutlichen Vorsprung herausgearbeitet. Tirol hat eine Finanzlage, die sonst kein Bundesland erreicht. Tirol ist praktisch schuldenfrei und das gibt Spielräume für Zukunftsthemen“, sagt Platter und will den Vorsprung weiter ausbauen. Eine Reduzierung der Steuern mit der Bundesregierung mit Kanzler Sebastian Kurz wird angestrebt. Einen Vorsprung hat Tirol aber auch bei der Beschäftigung und dem Wirtschaftswachstum. „Durch die Finanzlage können wir auch ein engmaschiges, soziales Netz aufbauen. Man muss jenen helfen die in Not geraten sind und jenen, die sich schwerer tun, aber nicht jenen, die das System missbrauchen. Da schauen wir genau drauf“, sagt Platter.

Verkehr: Entlastung und Verbindungen ausbauen

Der Verkehr gehört zu den wichtigen Themen in Tirol. Hier spricht sich Platter klar gegen eine Benachteiligung der Tiroler mit dem Transit aus  und kündigt, falls es notwendig ist, noch weitere Blockabfertigungen an.

Für den Individualverkehr werden in Tirol jährlich 100 Millionen Euro in die Hand genommen. 120.000 Tiroler greifen zum günstigen Öffi-Ticket. Aber auch im Tourismus will man dem Gast die Anreise mit den öffentlichen Mitteln attraktiver machen. Vor allem der Gepäcktransport soll erleichtert werden.

Aber auch im Bezirk Kitzbühel gilt es, Verbindungen auszubauen und Entlastungen beim Verkehr zu schaffen. Der Ruf nach Umfahrungen in Kitzbühel, Going und Hopfgarten ist schon lange bis nach Innsbruck vorgedrungen. „Aufgrund der Finanzlage können wir die Wünsche erfüllen. Es braucht gemeinsame Konzepte, dass Zukunftsprojekte entstehen. Die Umfahrung in Kitzbühel ist derzeit in der Planungsphase“, erzählt Platter.

Tirol setzt seit 2013 auf Digitalisierung

Tirol ist Österreich voraus, speziell wenn es um Digitalisierung geht. Seit 2013 hat das Land Tirol 50 Millionen Euro in den flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser investiert – und das ohne Bundesförderung.

Platter richtete seinen Appell auch an die Bevölkerung zur Wahl zu gehen und wirbt für seine Partei, denn nur ein starker Landeshauptmann mit einem großen Hinterhalt kann entsprechend bei den Verhandlungen  auftreten. E. M. Pöll

Bild: Im Betrieb von Steinbacher Dämmstoffe präsentierte die Tiroler Volkspartei mit Landeshauptmann Günther Platter ihre Bezirksliste. Im Bild v.l.: Roland Hebbel, Willi Steindl, Beate Palfrader, Ute Steinbacher, Günther Platter, Peter Seiwald, Josef Edenhauser, Marianna Werlberger, Andrea Watzl und Stephanie Pletzenauer. Foto: Pöll

 
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