19.05.2016
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Tina Kindlhofer: Voll in Fahrt

Die junge Mountainbikerin, Tina Kindlhofer, steht mitten in der Saison und kommt immer besser in Fahrt. Wir haben uns mit der 23-jährigen Kirchbergerin getroffen und über die bisherige Saison geplaudert.

Tina, wie war dein Saisonauftakt?
Kindlhofer: Mein Saison­auftakt verlief nicht ganz nach meinen Vorstellungen. Beim ersten Rennen in Südtirol (Nals) ist mir leider das Pedal gebrochen. Bis zum Defekt war ich jedoch mit meiner Leistung voll zufrieden. Ich hab schon gemerkt, dass das Wintertraining gut angeschlagen hat und deshalb war ich auch nicht allzu enttäuscht, das Rennen frühzeitig beenden zu müssen.

Wie ist es dann weitergegangen?
Kindlhofer: Zwei Wochen nach dem Saisonauftakt in Nals bin ich dann in Liechtenstein (Buchs) mit meinem persönlichen Ziel, unter die Top 20 zu kommen, an den Start gegangen. Dieses Ziel konnte ich mit Platz 19 dann auch erreichen. Als nächstes stehen an den kommenden Wochenenden Bewerbe in Frankreich und in Deutschland auf meinem Rennkalender.  

Wie sieht dein momentanes Training während der Wettkampfzeit aus? Wie viele Einheiten in der Woche sitzt du am Rad?
Kindlhofer: Ich trainiere sechs  bis sieben Mal pro Woche, je nachdem was auf dem Trainingsprogramm steht. Die Trainingseinheiten dauern dann etwa 1-4 Stunden.

Hast du in Sachen Trainingseinheiten in diesem Jahr etwas verändert?
Kindlhofer: Was ich in diesem Jahr ein bisschen anders mache als in den Jahren zuvor, ist, dass ich viel lockerer an die Sache heranzugehen versuche. Früher habe ich mir oft selbst zu viel Druck auferlegt und wollte dabei vieles schon im Training erzwingen. Das hat sich dann in den Rennen manchmal leider auch negativ ausgewirkt.

Wann steht das nächste Saisonhighlight auf dem Programm? Hast du dafür eine spezielle Vorbereitung?
Kindlhofer: An diesem Wochenende werde ich beim ersten in Europa stattfindenden Weltcup-Rennen in Albstadt (GER) an den Start gehen. Danach geht es gleich weiter nach La Bresse (Frankreich) zum zweiten Weltcup. Die letzten drei Wochen hab ich mich schon speziell auf diese beiden Rennen vorbereitet. Da standen schon ganz schön harte Trainingseinheiten auf dem Tagesprogramm.

Wie zufrieden bist du mit der bisherigen Saison 2016?
Auch wenn das Glück bis jetzt noch nicht ganz auf meiner Seite war, bin ich voll und ganz zufrieden mit meinen bisherigen Leistungen. Ich merke von Training zu Training, dass ich mein Potenzial immer mehr ausschöpfen kann und das macht mich echt happy und sehr zuversichtlich für die kommenden Rennen.
Das Gespräch führte Markus Ehrensperger.

Bild: Vor den Bewerben in Frankreich und Deutschland tankte Tina Kindlhofer in der Heimat noch mal richtig Kraft. Foto: Alfons Benz

 
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