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11.08.2019
News  
 

Teuflisch eindrucksvolles Spektakel

Inmitten der Bergkulisse auf der Griesner Alm erweckt  die Heimatbühne Kirchdorf die Erzählung rund um eine lockere Dirn, die für ihr Leben gern tanzte und dem Teufel begegnet, zum Leben. Eindrucksvoll inszeniert.

Kirchdorf | Mit Geigenklängen beginnt die Geschichte von Hansl, der bei hartherzigen Wirtsleuten ein Dach über den Kopf gefunden hat. In Rückblenden werden die Ereignisse, die das Leben des Buben prägten, erzählt. Seine einzige Freundin im Gastbetrieb ist Kellnerin Kathi. Die fesche Kathi glaubt nicht an Gott und schon gar nicht mehr an die Liebe. Sie spielt mit den Männern. Lässt jede Nacht einen andere in ihre Kammer. Der Pfarrer beobachtet das Treiben mit Sorge, aber auch er kann sie nicht bekehren. Im Wald passieren derweilen grausliche Dinge. Ist es ein Wilderer, der nur das Herz der Tiere nimmt und den Rest zurücklässt? Bis der Leibhaftige selbst in Erscheinung tritt.

Szenenapplaus
Der Kirchdorfer Autorin Monika Steiner ist mit der Theaterfassung von der Sage vom Jöchi Toifi ein wahres Meisterstück gelungen. Sie schaffte es, trotz aller Dramatik, auch noch lustige Passage einzubauen. Regisseur Mario Brunner setzt dem Publikum eine Inszenierung vor, die ihresgleichen sucht. Spektakulär bettet er die Geschichte in die Bergwelt ein. Das Ensemble ist perfekt besetzt. Die Darsteller brauchen den Vergleich mit professionellen Schauspielern nicht  zu scheuen.
Die Herzen der Zuschauer gewinnt Kilian Steiner, dem die Rolle des „jungen Hansl“ auf den Leib geschrieben ist. Im Alter von 11 Jahren so eine Leistung – Respekt!

Grandiose Leistung der Darsteller
Aber auch Sylvia Eberl als Kellnerin „Kathi“, Rudi Krauße als „alter Hansl“sowie Michael Kals und Maria Bachmann als hartherzige Wirtsleute sind grandios. Für die wohltuende Prise Humor sorgt Barbara Kals als „Thres“. Als Männer, die um „Kathi“ buhlen, begeistern Klaus Steger, Manfred Schweinester und Herbert Aigner. Gerhard Treichl, Sigi Baumannm, Rosi Kals und David Waltl machen das stimmige Ensemble komplett. Einen Applaus auf für die Landjugend Kirchdorf, die mit ihren Tanzkünsten für den richtigen Schwung sorgt.

Die Geschichte lässt einen nicht los
Die Geschichte rund um Hansl und Kathi bewegt. Ein großartiges Stück, welches einen nicht so schnell loslässt und das man gesehen haben sollte. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen (schreiben). Gratulation an alle Mitwirkenden! Mehr Fotos in unserer Bildergalerie!

Das Interesse des Publikums ist riesig
Viele Spieltermine für „Die Sage vom Jöchi Toifi“ sind bereits ausverkauft. Karten gibt es am 16., 22., 23. und 25. August. Infos und Reservierungen unter www.heimatbuehne-kirchdorf.atJohanna Monitzer

Kathi (Sylvia Eberl) verdreht auch Toni (Klaus Steger) den Kopf. Fotos: Monitzer

 
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