02.05.2017
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Stück für Stück entsteht Straße neu

Im vergangenen Jahr wurde ein weiterer Teil der Kössener Bundesstraße in Schwendt umfangreich saniert. Derzeit wird der Neubau zwischen Hohenkendl und Griesenau geplant.

Schwendt | Straßenarbeiter und Baumaschinen waren in den vergangenen Jahren in Schwendt ein mehr als vertrauter Anblick. Wurde vorerst der Teil der Kössener Bundesstraße (B176), der durch das Ortszentrum verläuft, saniert, fuhren auch im Vorjahr einmal mehr die Baumaschinen in der Gemeinde auf. Das Straßenstück zwischen dem „Großen Hergott“ und dem Gasthof Hohenkendl erstrahlt bereits in neuem Glanz und ist auch im Bereich der Sicherheit aufgewertet worden. Rund 1,5 Millionen Euro investierte Land und Gemeinde in die umfangreiche Sanierung.  

Doch die Straßenplaner des Baubezirksamtes in Kufstein sind schon wieder fleißig bei der Arbeit. „Wir bereiten derzeit das nächste Projekt vor. Die Straße soll zwischen dem Gasthof Hohenkendl und der Griesenau saniert werden“, erklärt der zuständige Beamte, Jürgen Wegscheider.

Eine „Buckelpiste“

Die Verbindung gleicht in diesem Bereich im wahrsten Sinne einer „Buckelpiste“, sie ist mit Rissen durchzogen und rüttelt vor allem Motorrad- und Radfahrer ordentlich durch. Wie Wegscheider erklärt, verfügt das Straßenstück weder über ein Bankett, noch über einen ordentlichen Untergrund. Auch bei der Oberflächenentwässerung hapert es. „Hier reicht es also nicht mehr nur die Fahrbahn zu sanieren, die Straße muss komplett neu gemacht werden“, schildert Wegscheider. Wie hoch die Kosten dafür sein werden, kann Wegscheider aber noch nicht sagen. „Wir sind derzeit noch mit den Planungen beschäftigt“, erklärt der Straßenexperte.

Bevor die Baumaschinen auffahren, müssen auch noch zahlreiche Hürden genommen werden. Unter anderem sind einige Behördenverfahren durchzuführen. Diese reichen von der Bauverhandlung über naturschutzrechtliche bis hin zu wasserrechtliche Verfahren, die für eine solchen Bau notwendig sind. „Ob wir es heuer noch schaffen anzufangen, kann ich derzeit nicht sagen“, meint Wegscheider.

Teilstück fehlt

Fest steht aber, dass ein Straßenstück, jenes in der Höhe des Forellenhofes, noch nicht saniert ist. Grund dafür sind unter anderem noch nicht ganz geklärte Details mit einem Grundeigentümer. „Wir haben aber mit dem betroffenen Grundeigentümer inzwischen eine sehr gute Gesprächsbasis“, erklärt Schwendts Bürgermeister Richard Dagn, der sich freut, dass die Straßensanierungen in seiner Gemeinde weitergehen.

Lösung in Sicht

„Ich bin überzeugt, dass wir hier eine für alle Beteiligten gangbare Lösung zusammenbringen“, bemüht sich Dagn weiter, dem vor allem die Sanierung dieses fehlenden Teilstücks sehr am Herzen liegt. „Wir benötigen in diesem Bereich dringend einen Gehweg, damit wir die Sicherheit für die Bevölkerung gewährleisten können“, betont der Dorfchef. Die notwendigen unterschriebenen Unterlagen für die Sanierung lägen dafür inzwischen auch bereits beim Land Tirol. Margret Klausner 

 
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