18.01.2018
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Stressfrei zu den Rennen in Kitzbühel

Rund 55.000 Skifans kommen jedes Jahr auf den Schienen der ÖBB zum Hahnenkammwochenende und auch wieder nach Hause. Die ÖBB haben mit dem Veranstalter ein bewährtes Mobilitätskonzept erarbeitet. Es wird jedes Jahr an die Gegebenheiten angepasst und verbessert.

Kitzbühel | Eine ÖBB Haltestelle „Kitzbühel Hahnenkamm“ direkt unter dem Zielgelände der Streif – ein Veranstalter (Kitzbüheler Skiclub) der bereit ist, in die Mobilität der Zuschauer zu investieren – ein dichter Taktverkehr der S-Bahn Züge und REX-Züge zwischen Kirchberg - Kitzbühel und St. Johann.

75.000 zusätzliche Sitzplätze

Am Hahnenkammwochenende wartete die ÖBB mit rund 75.000 zusätzlichen Sitzplätzen auf. Die S-Bahn Züge fahren am gesamten Wochenende in der doppelten Stärke (400 statt 200 Plätze). Zudem bietet die ÖBB von Freitag bis Sonntag rund 300 Zughalte in Kitzbühel Hahnenkamm / dabei sind rund 160 ÖBB Zusatzzüge die eingeschoben werden - ab Innsbruck, Wörgl, Salzburg, und vor allem zwischen St. Johann und Kirchberg. Viele REX Züge bekommen Zusatzhalte in Oberndorf und Schwarzsee, wo die Großparkplätze sich befinden. Für die ÖBB ist es jedes Jahr eine große Herausforderung – aber auch die Möglichkeit zu beweisen – wie leistungsfähig die Schiene bei Großveranstaltungen ist.

Das alpine Gipfel­treffen auf Schnee bedeutet für die ÖBB einen großen logistischen Aufwand auf der Schiene: Um für die zigtausenden Besucher gerüstet zu sein, stehen auch Zuggarnituren aus anderen Bundesländern bereit. Die Hahnenkamm-Flotte der ÖBB besteht großteils aus Zügen mit breiten Einstiegstüren, um das hohe Fahrgastaufkommen rasch und gut bewältigen zu können. Am Hahnenkammwochenende gibt es auch eine Premiere auf Tiroler Schienen: Am Samstag besucht erstmals ein Cityjet, der neue moderne Nahverkehrszug der ÖBB, Tirol. Er ist zwischen Salzburg und Wörgl mehrmals unterwegs.

Mehr als 100 Personen im Einsatz

Auch personell ist Kitzbühel für die ÖBB ein Großereignis: Über 100 ÖBB-Mitarbeiter vom Lokführer über Zugbegleiter bis zum Sicherheitsmitarbeiter und Kundenlenker sind am Hahnenkammwochenende im Einsatz damit „alles auf Schiene ist“.

Apropos Sicherheit: Diese hat bei den ÖBB generell und bei einem Großereignis wie diesem im Speziellen höchste Priorität. Auch heuer wurden die ohnehin hohen Sicherheitsstandards auch in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter um weitere Maßnahmen ergänzt: So sorgt z.B. ein zusätzliches Läutwerk beim Schranken der Eisenbahnkreuzung an der Station Hahnenkamm dafür, die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Für die Durchsagen auf Bahnhöfen und Haltestellen wurde die Lautstärke erhöht, um auch bei größerem Personenaufkommen Gehör zu finden. An der Station Hahnenkamm wurden zusätzliche Lautsprecher installiert. Personal auf den Bahnsteigen sorgt für Informationen und einen sicheren Kundenstrom.

„An Tagen wie diesen wollen wir unsere Kompetenz und Leistungsfähigkeit zeigen – da ziehen alle an einem Strang. Ein engagiertes Team kümmert sich um den verkehrstechnischen Ablauf und die Einsatzleitung ist direkt am Hauptbahnhof des Skisports – in Kitzbühel Hahnenkamm“, lobt Rene Zumtobel der Regionalleiter des ÖBB Personenverkehrs Tirol die ÖBB Mannschaft.

Wichtiger Hinweis im Sinne der Sicherheit

Das Betreten von Gleisanlagen ist ausnahmslos untersagt – Immer nur die offiziellen Übergänge und Unterführungen nutzen. Foto: ÖBB

 
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