16.04.2018
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Statuten sind kaum mehr lesbar

Dieser Tage trafen sich die Verantwortlichen der Großachengenossenschaft zu einer internen Besprechung. Thema waren nicht nur die erhöhten Mitgliedsbeiträge, sondern auch die Statuten.

St. Ulrich | Ende des Vorjahres wurde bekannt, dass die Hebe­sätze für die Mitglieder der Großachengenossenschaft massiv erhöht werden müssen. Das sorgte naturgemäß für Murren unter den Betroffenen, zumal die jährlichen Beiträge für private Grundeigentümer um 300 Prozent und für Landwirte um 200 Prozent gestiegen sind. „Dazu waren wir gezwungen, da wir sonst kein Geld mehr vom Land bekommen hätten“, betont Obmann Ernst Schwaiger. Etwaige Kritik an der Erhöhung will vor allem Kössens Dorfchef Reinhold Flörl nicht akzeptieren: „Das betrifft mich persönlich auch. Ich bin beim großen Hochwasser selbst abgesoffen und bin froh, dass so viel gemacht wurde.“

Auch die Statuten wurden besprochen. Die Großachengenossenschaft wurde im Jahr 1902 gegründet, die Statuten drei Jahre später, 1905, fertiggestellt und sind seit damals gleich geblieben. „Wir haben das juris­tisch prüfen lassen, es ist alles rechtens“, betont Schwaiger. Lesen allerdings können die Statuten aber nur die wenigsten – sind diese doch in Kurrentschrift geschrieben und daher kaum zu entziffern. Überdies wurden auch Worte benutzt, die heute kaum mehr jemand versteht. „Die Statuten werden dem heutigen Standard angepasst“, informiert Schwaiger. Im Herbst findet dann eine Generalversammlung sowie die Neuwahlen statt, dann sollen auch die aktualisierten Statuten abgesegnet werden. mak

 
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