27.07.2020
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Starthaus wird zukunftsfit

Die Vorarbeiten für die Erweiterungen des Starthauses am Hahnenkamm sind bereits am Laufen, Mitte August wird das Bauwerk erweitert. Die Grundfläche des Gebäudes bleibt gleich, der Aufbau erfolgt in einem „modernisierten Walde-Stil“. Bis Mitte Oktober soll das Projekt fertiggestellt werden.

Kitzbühel | Die Anforderungen der Zeit kann das Starthaus am Hahnenkamm nicht mehr erfüllen. Nach langen Überlegungen und Planungen erfolgt nun eine Gebäudeerweiterung. Die gebotene Infrastruktur im Starthaus reicht nicht mehr aus, vor allem braucht es neben Toilettenanlagen auch weiteren Lagerplatz, wie KSC-Präsident Michael Huber erzählt. Es wird aber kein großes Gebäude errichtet, das bestehende Starthaus wird umgebaut und um ein Stockwerk, das in einem modernisierten Walde-Stil geschaffen wird, erweitert. Dabei wird Platz für Toiletten, einen Technikraum, für das Catering und Lagermöglichkeiten geschaffen.
Der Kitzbüheler Ski Club hat für das Projekt 1,2 bis 1,5 Millionen Euro budgetiert. „Bei solchen Baumaßnahmen, weiß man nie, welche unvorhergesehenen Herausforderungen auf einen zukommen“, sagt Huber.

Vorarbeiten gestartet
Mit den Vorarbeiten wurde bereits begonnen. Es werden Geländeanpassungen vorgenommen, danach wird das Dach des bestehenden Gebäudes angehoben und die Innenraumgestaltung vorgenommen. Der Aufbau erfolgt in einer Holzkonstruktion. Im Außenbereich wird die Terrasse betoniert. Die Arbeiten am Gebäude werden voraussichtlich Mitte August starten. Michael Huber rechnet mit der Fertigstellung im Oktober. „Da wird das Gebäude fertig sein, sicherlich werden noch einige kleine Elemente – die zum Beispiel die Innenraumgestaltung oder Dekoration betreffen – fehlen“, erzählt der KSC-Präsident und betont, dass die Grundfläche des Starthauses nicht verändert wird. „Es ist eine Evolution und keine Revolution“, sagt Huber, der darauf verweist, dass man bei den Hahnenkammrennen auch weiterhin auf temporäre Bauwerke wie die Energie Station setzen wird.

Eigene Ausstellung zum Jubiläum
Das Starthaus am Hahnenkamm feiert zeitgleich mit der Stadt Kitzbühel ein Jubiläum. Während die Stadt das 750-jährige Jubiläum begeht, zählt das Starthaus immerhin schon 75 Jahre. Dieses Jubiläum nimmt der KSC auch zum Anlass, um eine Medaillenschau im Starthaus abzuhalten. „Wir haben schon alle unsere Legenden angeschrieben, damit sie uns ihre Trophäen und Medaillen für die Ausstellung zur Verfügung stellen“, erzählt Huber. In der mittelfristigen Planung sind weitere Ausstellungen im Starthaus geplant.

Die Geschichte des Starthauses
Das Starthaus war ursprünglich eine Luftwaffenbaracke und wird seit 1946 vom KSC genutzt. Der Schuppen wurde 1973 das erste Mal umgebaut – zu einem Startraum mit Keller. Es folgten weitere Umbauten in den Jahren 1986 und 1996. Elisabeth M. Pöll

Foto: Die Erweiterung des Starthauses erfolgt in einem modernen Walde-Stil. Visualisierung: KSC

 
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