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20.06.2019
News  
 

Starkes Jahr im schwierigen Umfeld

Dass die Raiffeisenbank Kitzbühel-St. Johann ein starker regionaler Partner ist, zeigte sich einmal mehr bei der aktuellen Generalversammlung.

Oberndorf  | Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Konjunktur zwar (noch) im Hoch, dennoch trübt sich die Aussicht ein und im heurigen Jahr muss mit einem Wachstumsrückgang auf 1,7 Prozent – wenn nicht sogar auf weniger – gerechnet werden. Außerdem wurden aus Nullzinsen Negativzinsen und so kann das starke Jahresergebnis der Raiffeisenbank gar nicht hoch genug bewertet werden. Vorstandsvorsitzender Hans Peter Bachler präsentierte den Anwesenden eine positive Bilanz: So stieg die Bilanzsumme auf 1,44 Milliarden Euro, gleichzeitig kann die Regionalbank auf Eigenmittel in Höhe von 176 Millionen Euro verweisen. Mit einer Eigenkapitalquote von 22,85 Prozent sticht die Raiffeisenbank Kitzbühel-St. Johann heraus: „Ihr seid damit ganz weit vorne – die besten von Tirol. Das ist in dieser Höhe absolut unüblich, ich gratuliere“, kommentierte Wolfgang Moosbrugger (RLV Tirol).

Vorstandsvorsitzender Bachler warf noch einen Blick auf einen weiteren Aspekt: „Wir haben sehr gut von der Fusion im Jahr 2016 profitiert.“ Die Raiffeisenbank Kitzbühel-St. Johann landete in einem Ranking der besten Bankfusionen seit 2014 auf dem ersten Platz.  Dass das regionale Kreditinstitut auch sonst bestens aufgestellt ist, zeigte auch die Prüfung durch FMA bzw. Nationalbank im vorigen Jahr, die „sehr gut bestanden“ worden ist.

Raiffeisenhaus II und Service-Center Tirol

Aktuelle Projekte des Bankhauses wurden den Mitgliedern ebenfalls näher gebracht. Ein großes Vorhaben ist wie berichtet das Raiffeisen Haus II in Kitzbühel. Der Baustart erfolgte bereits im vergangenen November. Der Rohbau wird diesen Frühherbst fertiggestellt. Die endgültige Übergabe ist im Herbst 2020 geplant. Auf einer Gesamtfläche von 4.000 Quadratmetern entstehen 13 Wohnungen sowie vier Büroeinheiten zur Miete und acht bis neun Büroeinheiten zum Kauf. Mit 1. Juli wird zudem das „Raiffeisen Service Center Tirol“ mit 106 Mitarbeitern seine Arbeit aufnehmen. Standorte sind Oberndorf und Innsbruck, die Geschäftsführung übernehmen Elke Pagitz und Horst Küchl. Dabei wird das gesamte Dienstleistungsangebot auf die Bedürfnisse der beteiligten Raiffeisenbanken abgestimmt.

121.000 Euro Förderungen für Region

Im Rahmen der Generalversammlung verwies Bachler auf eine stolze Förderbilanz. Im Jahr 2018 stellte die Raiffeisenbank Kitzbühel-St. Johann einen Betrag von 121.000 Euro für Unterstützungen, Sponsorenschaften und Spenden zur Verfügung – ganz gemäß dem Motto „Aus der Region, für die Region“.  Hilfe und Unterstützung für Menschen in Not kommt außerdem von dem vor vier Jahren gegründeten Verein „Mit.Einander im Raiffeisen Haus Kitzbühel – bisher wurden dabei über 21.500 Euro für den guten Zweck gesammelt. Elisabeth Galehr

Daten & Fakten: Gute Bilanz für Raiffeisenbank

Kitzbühel, St. Johann  | Die Bilanzsumme der Raiffeisenbank Kitzbühel-St. Johann stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 1,44 Milliarden Euro an. Das Betriebsergebnis beträgt 11,3 Millionen Euro, das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) 9,369 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 6,9 Millionen Euro. Die Raiffeisenbank Kitzbühel-St. Johann kann nach Rückstellungen einen Bilanzgewinn von 186,874 Euro ausweisen. Die Eigenmittel belaufen sich auf 176 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote liegt bei 22,85 Prozent. Die Aufwands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio) liegt bei 64,22 Prozent. „Wo viele Banken hinmöchten, da sind wir schon“, kommentierte Vorstand Christian Daxer diese nicht unwesentliche Kennzahl für die wirtschaftliche Effizienz des Kreditinstitutes. Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern  (Return on Equity) beträgt 5,79 Prozent. Großen Dank sprachen Daxer und seine Vorstandskollegen Hans Peter Bachler und Heinz Haßlwanter sowie AR-Vorsitzender Helmut Lettner den 123 Mitarbeitern aus. Dank wurde auch Peter Roman Bachler zuteil, der im Herbst in den Ruhestand verabschiedet worden ist.

Foto: Wolfgang Moosbrugger (RLV), AR-Vorsitzender Helmut Lettner, die Vorstände Hans Peter Bachler, Christian Daxer, Heinz Haßlwanter sowie Reinhard Mayr (RLB). Foto: Galehr.

 
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