15.09.2018
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Standortfrage scheint geklärt

Als möglichen neuen Standort für die Orts- sowie Bezirksstelle des Roten Kreuzes stellte Bürgermeister Klaus Winkler das Areal zwischen der Haltestelle Schwarzsee und dem Gebäude Eurotours vor. Neben dem Roten Kreuz könnte sich in diesem Bereich auch noch ein Betrieb ansiedeln.

Kitzbühel | In der Wagnerstraße, neben der Feuerwehr, ist derzeit das Rote Kreuz beheimatet. Orts- und Bezirksstelle teilen sich hier die Räumlichkeiten. Doch das Raumangebot ist beschränkt, schon lange klagt man beim Roten Kreuz über Platzmangel. Dazu kommt auch noch, dass die Baurechtsverträge nicht mehr allzu lange laufen. Der erste endet im Jahr 2027, der zweite im Jahr 2054. Es ist zwar noch einiges an Zeit, jedoch macht man sich beim Roten Kreuz und auch bei der Stadtgemeinde schon jetzt Gedanken über einen neuen Standort.

Das Areal zwischen der Haltestelle Schwarzsee und dem Gebäude Eurotours wurde erstmals bei der Gemeindeversammlung 2017 mit dem Roten Kreuz in Verbindung gebracht. „Wir wollen das Rote Kreuz in Kitzbühel halten. Deshalb gibt es auch laufend Gespräche und Verhandlungen“, sagt Bürgermeister Winkler.

3.100 Quadratmeter für das Rote Kreuz

Bei der Gemeinderatssitzung am Montag berichtete Bürgermeister Klaus Winkler den Gemeinderäten über den Status quo der Gespräche. „Die Grundfläche westlich von Eurotours könnte entsprechend entwickelt werden. Für das Rote Kreuz gäbe es hier eine Fläche von ca. 3.100 Quadratmetern.  Man ist natürlich in ständiger Abstimmung mit dem Naturschutz und der Raumordnung“, erzählt Bürgermeister Winkler. Auf dieser Fläche könnte das Rote Kreuz im Baurechtsvertrag ein Funktionsgebäude mit Raum für sämtliche benötigten Gerätschaften errichten. „Wir werden aber das Rote Kreuz noch zur Darstellung ihrer Pläne einladen“, versicherte Klaus Winkler.

Nicht gefährdet ist das angrenzende, 410 Quadratmeter große Biotop. In Absprache mit dem Umweltschutz und Dr. Österreicher kommt es aber zu einer Umlegung.

Möglichkeit für Gewerbefläche

Während im straßenseitigen Bereich die neue Heimat für das Rote Kreuz entstehen soll und in Richtung Schwarzsee die Biotope unberührt bleiben, bietet sich die momentane Ablagefläche des Stadtbauhofes als neue Gewerbefläche an. „Wir müssen uns Gedanken machen, ob wir diese Fläche verbauen oder nicht“, sagt Winkler. Die ca. 1.885 Quadratmeter Grund würden sich als Gewerbefläche anbieten. Die Stadtführung ist nun gefordert, die Fläche auszuschreiben und den Preis für das Areal zu beziffern, denn dieser Bereich soll verkauft werden.
Elisabeth M. Pöll

 
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