03.09.2016
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St. Johanner Straße wird saniert

Geduld müssen in den nächsten Wochen wieder die Fahrzeuglenker in Kitzbühel und St. Johann aufbringen. In der Gamsstadt wird am Montag, 5. September, mit der Sanierung der St. Johanner Straße begonnen und in der Marktgemeinde steht die Sanierung der Höfinger Unterführung an.

Kitzbühel, St. Johann | Gleich zwei Baustellen werden entlang der B161 im Bezirk Kitzbühel eingerichtet. In Kitzbühel wird die St. Johanner Straße von der Einbindung des Lebenbergtunnels bis zum ÖAMTC-Stützpunkt als Gemeinschaftsprojekt in Angriff genommen und in St. Johann ist die Sanierung der Höfinger Unterführung bis zum Bereich Hofer Diskont fällig.

Umfangreiche Sanierung in Kitzbühel

Bereits vor zwei Jahren, bei der Begutachtung der St. Johanner Straße, war klar, dass eine Belagserneuerung alleine nicht ausreichen wird. Die Tragschicht sowie die Entwässerung müssen ebenso erneuert werden. Zudem werden die Kanäle und Wasserleitungen erneuert. In diesem Bauumfang werden auch seitens A1 Telekom neue Leitungen verlegt. Zudem werden seitens der Stadt Kitzbühel auch die Gehsteige erneuert. Gestartet wird dieses Gemeinschaftsprojekt vom Land Tirol, Stadt Kitzbühel, den Stadtwerken Kitzbühel und der A1 Telekom am 5. September. Die erste Bauphase wird bis Ende November andauern, der zweite Bauabschnitt startet nach der Wintersaison – voraussichtlich im April und wird bis Juni andauern.

Umleitung nur großflächig möglich

Eine große Herausforderung während der Bauphase ist die Verkehrssituation. „Es gibt in diesem Bereich leider kein paralleles Straßennetz von Seiten des Landes oder der Gemeinde, auf das man den Verkehr umleiten kann“, weiß Jürgen Wegscheider vom Baubezirksamt Kufstein. Es kommt daher zu wechselseitigen Anhaltungen. Um diese möglichst kurz zu halten, wird abschnittsweise gearbeitet. Auf einer Länge von 100 bis 150 Metern werden sämtliche Sanierungsarbeiten durchgeführt und sobald diese fertig sind, der nächste Abschnitt in Angriff genommen. Abschließend wird noch die Verschleißschicht aufgetragen.

Intelligente Ampel und Signalscheiben

Der Verkehr sollte auch während der Bauphase möglichst fließen. Dafür wird von Montag bis Freitag von 6 bis 20 Uhr der Verkehr mit Signalscheiben geregelt. Auch an den Samstagen, von 7 bis 15 Uhr, wird der Verkehr händisch geregelt. Zu den anderen Zeiten kommen intelligente Ampeln zum Einsatz, die selbständig das Verkehrsaufkommen erkennen und entsprechend die Grünphasen regeln. Zudem wird die Restzeit während der Rotphase angezeigt.

Während der Bauzeit wird die Hofer-Ampel ausgeschaltet.

Um das Verkehrsaufkommen auf der starkbefahrenen B161 gering zu halten, wird bereits im weiten Umfeld auf die Baustelle aufmerksam gemacht. Zudem wurden Speditionen, die gerne die Route wählen, angehalten, großräumig auszuweichen. „Wir sind bemüht, den Durchzugsverkehr so gut wie möglich umzulenken, damit die Stauzeiten in Kitzbühel gering sind. Es wird neben den Hinweistafeln auf die Baustelle auch täglich im Verkehrsfunk auf die erschwerte Passierbarkeit hingewiesen“, erzählt Hermann Huber, Obmann des Ausschusses für Straßen und Verkehr. Bürgermeister Klaus Winkler empfiehlt zudem allen Pendler entlang der Bahntrasse während der Bauzeiten auf die Schiene zu wechseln.

Von der Benützung des Römerweges als Ausweichroute raten Huber und Winkler uniso ab. „Diese Straße ist nur für den Anrainerverkehr ausgerichtet. Es mangelt an entsprechenden Ausweichstellen und fünf Autos können dadurch bereits für ein Verkehrschaos sorgen“, erklärt Winkler und Huber ergänzt, dass bei Nichteinhaltung bauliche Maßnahmen gesetzt werden müssen.

Projekt kostet 1,8 Millionen Euro

Insgesamt werden die Kosten für das Bauvorhaben in der St. Johanner Straße mit 1,8 Millionen Euro brutto beziffert. Der Anteil der Stadt Kitzbühel beläuft sich auf 360.000 Euro, die Stadtwerke steuern 110.000 Euro bei und A1 Telekom investiert 70.000 Euro. Das Land Tirol trägt 1,26 Millionen Euro.

Baustelle auf der B161 auch in St. Johann

Zeitgleich mit den Bauarbeiten in Kitzbühel wird auch in St. Johann entlang der B161 gearbeitet. Bei der Höfinger Unterführung stehen Sanierungsarbeiten an, die sich bis zum Bereich des Hofer Diskont erstrecken werden. Die Bauzeit für diesen Bereich schätzt Jürgen Wegscheider auf eineinhalb Monate.   Elisabeth M. Pöll

 
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