17.09.2018
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Sportstadt und Lifestyle vereint

In der letzten Sitzung wurde dem Aufsichtsrat die ausgearbeitete Strategie von Kitzbühel Tourismus präsentiert. Die Vision ist klar definiert: Die begehrteste Ganzjahresdestination der Alpen für 365 Tage im Jahr zu werden.

Kitzbühel | Die Hauptthemen für Kitzbühel Tourismus bleiben natürlich auch weiterhin das Wandern und Skifahren. „Es braucht aber auch andere Bereiche, um jüngere und andere Gruppen anzusprechen und so eine Weiterentwicklung zu erreichen“, weist Viktoria Veider, Geschäftsführerin von Kitzbühel Tourismus. Kontinuierliche Weiterentwicklung und kein Stillstand ist die Vorgabe von Veider.

Strategieprozess startete 2017

Begonnen hat die Entwicklung der Strategie bereits im Jahr 2017. Damals wurde gemeinsam mit der Universität Innsbruck ein Markenwahrnehmungsprozess gestartet – untersucht wurde, wie die Marke wahrgenommen wurde bei Gästen und auch bei Nichtgästen von Kitzbühel. Ein genauer Blick auf die Marke folgte und die Kernwerte wurden analysiert. „Der Markenkern ändert sich ja nicht gravierend. Der große Vorteil von Kitzbühel ist die Kombination von Sport und Lifestyle“, erzählt Veider. Diese Kombination stellt auch das Alleinstellungsmerkmal (USP) für die Gamsstadt dar.

Erarbeitet wurden gemeinsam mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat die Vision und Mission für Kitzbühel Tourismus. Als Vision wurde das Ziel der begehrtesten Ganzjahresdestination der Alpen anvisiert und das wirklich 365 Tage im Jahre. Die Mission ist selbstredend: Gemeinsam mit den Mitgliedern will man in diesen 365 Tagen wirkliche Spitzenleistungen liefern und auch kommunizieren.

Wertschöpfung rückt ins Zentrum

Die Zahl der Nächtigungen ist nicht allein entscheidend. In Kitzbühel will man den quantitativen Status halten und den qualitativen nach oben schrauben. Die Wertschöpfung rückt mehr ins Zentrum, man will auch weiterhin „Wertschöpfungsmeister“ sein. Eine klare Absage bekommt das Preis-Dumping von Kitzbühel Tourismus. Nur um Nächtigungszuwächse zu erzielen, in ein Preis-Dumping einzusteigen, ist weder zielführend noch sinnvoll.

Potenzial zur Steigerung hat Kitzbühel im Bereich der Vollbelegungstage. Diese will man steigern. „Die Steigerung der Auslastung geht aber nicht von heute auf morgen“, sagt Veider. Eine gezielte Produktentwicklung, verstärkte Angebote in den Randzeiten gefestigt durch eine Marktforschung und angepasstem Marketing an die Positionierung sowie eine dem Trend geschuldete Digitalisierung gehören zu den qualitativen Zielen.

Fokusmärkte im Dreijahresprogramm

Neben den Kernmärkten Deutschland und Österreich werden in einem dreijährigen Programm Fokusmärkte speziell beworben. Die Marketing-Offensive wird von genauen Analysen und Trendstudien begleitet – aber auch die generelle Entwicklung auf den Märkten wird beobachtet.

Weiterentwicklung durch neue Themen

Die Hauptthemen bei Kitzbühel Tourismus bleiben natürlich Wandern und Skifahren. Jedoch will man mit zusätzlichen Bereichen jüngere und auch andere Gruppen ansprechen um eine touristische Weiterentwicklung zu erreichen. Das Thema Wandern wird zum Beispiel um die Facette Trail­running erweitert. Im Winter wird das Angebot um die „Winter Classics“ erweitert. „Bei den Winter Classics handelt es sich einfach um sanften Wintersport wie Langlaufen, Winterwandern und dergleichen“, erzählt Veider. Traditionelle Themen, wie Ostern und Advent sollen die Randzeiten beleben. Generell will man die Übergangszeiten mit schwerpunktmäßigen Themen füttern, um touristische Anreize zu schaffen. Festlich wird es ab 2019/20, denn da sollen Hochzeiten die Gamsstadt beleben. Elisabeth M. Pöll

Bild: Klare Vision: Kitzbühel soll die begehrteste Ganzjahresdestination der Alpen für 365 Tage im Jahr werden. Foto: Michael Werlberger

 
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