18.10.2016
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Spielplatz-Offensive gestartet

Bereits vor zehn Jahren beschloss der Fieberbrunner Gemeinderat ein Alkoholverbot auf einigen öffentlichen Plätzen. Ein Verbot, dass sich bewährt hat. Diese Verordnung wurde jetzt um drei Plätze erweitert. Grund dafür sind weniger Probleme mit Gelagen, sondern der geplante Ausbau der öffentlichen Kinderspielplätze.

Fieberbrunn | Bereits seit zehn Jahren gilt in Fieberbrunn auf diversen öffentlichen Plätzen ein Alkoholverbot. Als erste Gemeinde im Bezirk hatte Kössen eine solche Verordnung erlassen, Fieberbrunn zog nach. Der Auslöser waren damals Saufgelage, die auch Vandalenakte nach sich zogen. Vor allem der Bereich beim alten Kino bzw. beim Funpark entwickelte sich damals zu einer „Freiluftkneipe“.

Der damalige Gemeinderat, mit Alt-Bürgermeister Herbert Grander an der Spitze griff rigoros durch und erließ eine strenge Verordnung. Seit damals sind Schnaps und Co. am Funpark-Areal bzw. bei der Eisbahn tabu. Auch beim Fußballplatz Lehmgrube, beim alten Kino am Aubad-Areal, am dortigen Parkplatz sowie am Hauptschulgelände hat Alkohol  nichts zu suchen. „Eine Maßnahme, die sich bewährt hat“, wissen Fieberbrunns Bürgermeister Walter Astner und Gemeindeamtsleiter Kaspar Danzl. In Zusammenhang mit einer intensiven Jugendarbeit  hat sich die Lage massiv verbessert.

Kontrollen in dem Sinn gibt es zwar nicht, allerdings, so Astner, kontrolliert sich das u.a. auch dank der aufmerksamen Anrainer gewissermaßen selbst.

Ausschuss gegründet

Jetzt haben sich die Fieberbrunner entschlossen, das Alkoholverbot auf weitere drei Plätze auszudehnen – beim Fußballplatz Pfaffenschwendt, bei der Volksschule Rosenegg sowie am Spielplatz beim Kindergarten ist Alkohol zukünftig ebenfalls tabu. Das hat weniger mit Problemen zu tun, sondern mehr mit der geplanten Spielplatz-Offensive der Gemeinde. „Wir haben das Alkoholverbot in diesen Bereichen eher prophylaktisch ausgedehnt“, so
Astner und Danzl.

Der Ausschuss „Jugend und Zukunft“ hat einen Projektausschuss „Spielplatz“ ins Leben gerufen, der den bestehenden Plätzen neues Leben einhauchen will. In Pfaffenschwendt, Rosenegg sowie beim Kindergarten sollen die bestehenden Plätze aufgewertet bzw. erweitert oder auch neu gemacht werden. „Daher haben wir das Verbot jetzt weiter ausgedehnt, dass wir hier im Vorfeld gleich mögliche Probleme vermeiden können“, erklärt der Bürgermeister.
Margret Klausner

 
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