05.05.2018
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Sozialsprengel feiert Jubiläum

„Wie können wir in Würde altern und uns die Lebensqualität erhalten, die wir uns wünschen?“ Seit 25 Jahren ist es für den Sozialsprengel St. Johann- Oberndorf-Kirchdorf  eine Verpflichtung, Tag für Tag daran zu arbeiten.

St. Johann  | „Zum 25. Geburtstag erscheint nun eine Festschrift, die über die Entwicklung des Sprengels berichtet, ergänzt durch interessante Berichte und viele Fotos. Was damals in bescheidenen Verhältnissen begann, hat sich mit einem Budget von einer Million Euro und 30 qualifizierten und motivierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte entwickelt.

Rückblick auf eine Erfolgsgeschichte

Der offizielle Tag der Gründung des Sprengels war der 24. Mai 1993, die Wahl des Vorstandes mit Obfrau Christine Hauser erfolgte dann am 28. Juni 1993 bei der Gründungsversammlung im Gasthof zum Bären. Schon bald stiegen die Leistungsstunden rasant an und die Zahl der MitarbeiterInnen ebenso. Am Anfang waren es allerdings nur eine Handvoll ehrenamtlich tätige Frauen – heute sind wir über 30. Das Betriebsklima im Sprengel ist ausgezeichnet und „Wertschätzung“ ist kein Schlagwort, sondern Teil einer ehrlichen und offenen Personalpolitik.

Gewachsen und zweimal übersiedelt sind im Laufe der Jahre auch Büro- und Lagerräume. Vom obersten Stock des Gemeindeamtes, über das „Stöcklhaus“ am Murweg, hin zu unserer jetzigen Bleibe am Schwimmbadweg. Das „liebe Geld“, die Finanzen also, sorgen auch beim Sprengel immer wieder für Sorgen. In den ersten Jahren des Bestehens gab es noch keinen Rechtsanspruch darauf, es musste vielmehr alljährlich mit den Gemeinden neu verhandelt werden. Anfang 1999 wurde dann ein neues Finanzierungsmodell eingeführt, bei dem die Gemeinden einen gewissen Betrag pro Einwohner, die „Kopfquote“, bezahlten.

Im Juli 2010 kamen wichtige Neuerungen. Die Kliententarife sind seit damals sozial gestaffelt und der Sprengel erhält für jede erbrachte Leistungsstunde einen vereinbarten Betrag. Dieser deckt zwar alle laufenden Aufwendungen ab, nicht jedoch teure Investitionen, wie Heilbehelfe und Dienstfahrzeuge. All diese Anschaffungen werden aus Spenden und mit Hilfe großzügiger Sponsoren bestritten.

Im Herbst 2014 übergab Obfrau Christl Hauser nach 21 Jahren die Agenden an ihren Nachfolger Franz Berger.

Ein wesentlicher Schritt in die Zukunft war dann noch die Installation des neuen EDV-Programmes im Jahr 2016. Die Zukunft hält einige Herausforderungen bereit: Pflegebedürftige Menschen werden weiterhin  Pflege und Betreuung in Anspruch nehmen können. Die öffentliche Hand als Geldgeber wird den Sprengel aber verstärkt auf Einsparungsmöglichkeiten durchleuchten und deren Handlungsspielraum einschränken.

Man kann aber davon ausgehen, dass der St. Johanner Sprengel in allen Bereichen gut aufgestellt ist und auch unter zunehmend erschwerten Bedingungen in den Bereichen Pflege und Betreuung  bestehen wird.   

Gewinnspiel und Jubiläumsbriefmarke

Die Chronik ist gegen einen Druckunkostenbeitrag bei den Gemeinden St. Johann, Kirchdorf und Oberndorf, im Sozialsprengel St. Johann sowie bei Trafiken in St. Johann und  Oberndorf erhältlich. Weiter wird es ein Gewinnspiel und eine Jubiläumsbriefmarke in limitierter Auflage geben.

Mehr Informationen unter: www.sozialsprengel-stok.at oder telefonisch unter 05352/61300.

Bild: Das Team des Sozialsprengels. Nicht im Bild: Magda Katonáné, Manuela Ciomber, Mirian Hager Planholt, Michaela Höck, Melanie Wurzrainer, Karin Köhler, Elke Samselnig, Hermi Steiner, Mag. Peter Fischer, Elisabeth Edenhauser, Gundi Hanser und der freiwillige Helfer Hans Eder. Foto: Peter Stöckl


 
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