23.08.2017
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Sopranistin Jenifer Lary

Mit ihrer Stimme bezaubert sie bei den Konzerten der Bundesmusikkapelle St. Johann immer wieder das Publikum:  Die junge Wiener Koloratursopranistin Jenifer Lary gilt als aufstrebendes Talent in der Welt von Oper und Operette; ihre familiären Wurzeln hat sie in der Marktgemeinde.   

St. Johann, Wien | Im zarten Alter von elf Jahren stand ihr Berufswunsch bereits für sie fest: „Damals habe ich mir in den Kopf gesetzt, Opernsängerin zu werden“, erzählt Jenifer Lary schmunzelnd. Erste Bühnenerfahrungen hat die gebürtige Wienerin zu diesem Zeitpunkt bereits gesammelt: Denn schon als Neunjährige trat sie den Schubert Sängerknaben in Wien bei, um dem renommierten Ensemble insgesamt sechs Jahre lang anzugehören. Als dessen Sopransolistin absolvierte sie erste internationale Auftritte, u. a. in Japan; als 14-Jährige gab sie ihr Bühnendebüt als Erster Knabe in Mozarts Zauberflöte am Landestheater Salzburg.

Zielstrebig verfolgte die junge Wienerin zeitgleich ihre musikalische Ausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz  und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie kann darüber hinaus bereits auf eine beeindruckende Anzahl an tragenden Rollen in Opernproduktionen verweisen. Zu ihren künstlerischen Stationen zählen das Neue Musiktheater in Linz, die Pramtaler Sommeroperette, das Schlosstheater Schönbrunn in Wien sowie die Opernklasse der MDW.

„St. Johann ist mein Ruhepol“

Zusätzlich brillierte die Enkelin von Carl Hofinger immer wieder mit außergewöhnlichen Gastauftritten bei den Konzerten der Bundesmusikkapelle St. Johann, wo sie mit Stimme und Darbietung das Publikum begeisterte - zuletzt beim diesjährigen Frühjahreskonzert. Auch im Nachbarort  Oberndorf war sie auf Einladung der örtlichen Musikkapelle bereits zu Gast. Das künstlerische Zusammentreffen mit den Tiroler Musikanten bedeute für sie immer wieder eine schöne Abwechslung und auch eine Herausforderung, wie Jenifer Lary beschreibt. „Blasmusik und Operettenarien passen sehr gut zusammen. Es hat mir große Freude und ungeheuren Spaß gemacht, ein gemeinsames Repertoire einzustudieren.“

St. Johann ist aufgrund ihrer familiären Verbindungen mit der Familie Hofinger ihr zweites Zuhause; ein Ruhepol, an dem die Opernsängerin Kraft tanken und für ihren anstrengenden Beruf neue Energien schöpfen kann. Lary: „Man muss hart an sich arbeiten, um sich ständig weiterzuentwickeln, zumal die Rollen von Jahr zu Jahr anspruchsvoller werden.“ Alexandra Fusser

Biografie

Ihre gesangliche Laufbahn begann Jenifer Lary, Jahrgang 1992,  im Alter von neun Jahren bei den Schubert Sängerknaben in Wien. Mit 13 nahm sie an der Anton Bruckner Privatuniversität (ABPU) Linz das Künstlerische Basisstudium auf und setzte ihre Ausbildung dort in der Gesangsklasse von Ulrike Sych fort. Im Sommer 2014 schloss sie ihren Bachelor mit Auszeichnung ab, um  das Masterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fortzusetzen und 2016 abzuschließen.  In den vergangen Jahren war Jenifer Lary im Gast-Engagement des damaligen Landestheaters und inzwischen Neuen Musiktheaters Linz, wo sie u.a. die Stasi in Kálmáns Die Csardasfürstin darstellte.

Jenifer Lary ist außerdem Preisträgerin des internationalen Nico Dostal Gesangswettbewerbs 2016 und des Operettenwettbewerbs der Anton Bruckner Privatuniversität 2014. Bei den Bregenzer Festspielen gab Jenifer Lary ihr Debüt als Barbarina in Mozarts „Le nozze di Figaro“.

 
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