14.08.2017
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Skulpturen neu interpretiert

Schwarz und weiß, zart und doch ausdrucksstark – die Ausstellung „Alabaster“ in der Stuckgalerie zeigt Skulpturen in einem anderen Licht.

Kitzbühel | Vor einem Jahr entstand die Idee, eine gemeinsame Ausstellung zu machen – und was würde besser in die Stuckgalerie passen, als eine Hommage an die Bilderhauerkunst? Fotograf und Hausherr Peter Jammernegg hat zusammen mit dem heimischen Künstler Martin Metzger eine eindrucksvolle Schau unter dem Motto „Alabaster“ zusammengestellt.

Voller Kraft strotzen die Ölbilder von Martin Metzger. Vorbilder für die Kunstwerke in schwarz-weiß waren die Skulpturen der berühmtesten Bildhauer. So brachte der heimische Künstler etwa  Werke von Michelangelo zu Papier. „Meine Bilder entstehen alle aus einer Zeichnung heraus. Der Hintergrund zeigt verborgen eine Unendlichkeit“, erklärt Metzger. Beeinflusst von seinem ersten Lehrmeister und Mentor Oscar von Asboth, einem Vertreter des metaphysischen Realismus, sind die Werke alle in den letzten Monaten entstanden. Beeindruckend auch die Rahmengestaltung. In Anlehnung an die Kunst des Stuckateurs sind auch die Rahmen besonders gestaltet. Die Bilder verschmelzen beinahe mit der Wand.

Abstrakte Figuren

Einer ganz speziellen Technik nimmt sich Fotograf Peter Jammernegg an. Handelt es sich bei den Werken um Fotos oder doch um Zeichnungen? Auf den ersten Blick ist das kaum erkennbar. „Ich habe die Fotos speziell bearbeitet, um diesen Effekt zu erzielen. Es ist einmal eine andere Art der Fotografie“, erklärt Jammernegg. Ein Marmorputz, der auf einer Holzplatte aufgetragen wurde, dient als „Papier“. Die Figuren, die Jammernegg fotografierte, wirken dadurch abstrakt und beeindrucken durch ihre Dreidimensionalität. Die Ausstellung „Alabaster“ ist bis 18. August in der Stuckgalerie geöffnet.
Johanna Monitzer

Bild: Künstler Martin Metzger und Fotograf Peter Jammernegg (li.) eröffneten am Freitagabend ihre gemeinsame Ausstellung „Alabaster“ in der Kitzbüheler Stuckgalerie. Foto: Monitzer

 
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