04.12.2020
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Skibetrieb für Einheimische

Zum Start der Wintersaison 2020/21 stehen in Kitzbühel die Einheimischen im Mittelpunkt: die Vorbereitung der Pisten und Seilbahnen läuft auf Hochtouren. Darüber hinaus werden umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um die Gesundheit der Mitarbeiter und Gäste zu schützen.

Kitzbühel, Kirchberg, Mittersill | Unabhängig von den Reisebeschränkungen, die aktuell insbesondere für Touristen gelten, möchte KitzSki in die Wintersaison starten. „Wir denken dabei vor allem an unsere einheimischen Gäste. Sie halten uns über Jahre hinweg im Sommer und im Winter die Treue. Die Weitläufigkeit unseres Skigebietes mit 57 Anlagen und die 233 Abfahrtskilometer werden ihnen ein selten dagewesenes Freiheitsgefühl vermitteln und ein einmaliges Skierlebnis bieten. Ausreichend Platz, wenig bis gar keine Wartezeiten und die gewohnte KitzSki-Qualität in allen Bereichen“, so Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn Kitzbühel. Wann das sein wird? „Wir sind es unseren eigenen Leuten schuldig, wir wollen in Betrieb gehen. Wir hoffen sehr darauf, dass die Regierung bald grünes Licht geben wird“, fordert Bodner.

Mitarbeiter und Gäste schützen
Umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen werden seitens KitzSki zum Schutz der Gesundheit umgesetzt. All das in einem kleineren Umfang zu testen und entsprechende Erfahrungen zu sammeln, ist ein weiterer wichtiger Grund für die Bergbahn-Verantwortlichen, auf eine eheste Inbetriebnahme zu drängen. „Aus Kostengründen zu warten, bis im Jänner dann alle ausländischen Regierungen ihre Reisewarnungen und -beschränkungen aufgegeben haben, ist keine Option. Es geht hier um Respekt und Wertschätzung unserer Bevölkerung“, betont Walter Astl, Vorstand der Bergbahn Kitzbühel. Der Sommer hat gezeigt, dass die Besucherlenkung in den Zustiegsbereichen der Gondelbahnen bestens funktioniert hat. Mittels Lautsprecherdurchsagen  werden alle Gäste ersucht, aufeinander Rücksicht zu nehmen. „Die einmalige Auffahrt mit den Gondelbahnen ins Skigebiet dauert weniger als 15 Minuten und die Beförderungskapazität in den Gondeln werden wir freiwillig beschränken“, verspricht Bodner. Weiters werden die Gondelbahnen in den kommenden Wintermonaten mit neuesten technischen Geräten laufend desinfiziert. Im Skigebiet gibt es über 40 Sessel- und Schlepplifte, das heißt, die Auffahrt erfolgt gänzlich an der frischen Luft. Zusätzlich informiert die Bergbahn anhand eines neuen digitalen Informationssystems über die Wartezeiten an den Anlagen.

KitzSki ist vorbereitet
Die Vorbereitungen laufen gut und auch Neuschnee ist für die nächsten Tage angesagt. „Auch wenn in diesem Winter weniger Gäste aus den Nachbarländern zum Skifahren kommen, wollen wir aufsperren“, betont Christian Wörister, Vorstand der Bergbahn Kitzbühel. „Die Menschen möchten hinaus in die Natur. Es ist allgemein bekannt, dass Bewegung an der frischen Luft gesund ist und das Immunsystem stärkt. Wir verzeichnen eine steigende Nachfrage zu den Themen Winterwandern und Langlaufen. Die dazu bestehenden Angebote werden vor allem von den Einheimischen – gerne und viel –genutzt“, erklärt Wörister.

Bild: Weniger los auf den Pisten. Von den 57 Liftanlagen, die durch das 575 ha weitläufige Skigebiet führen, sind der Großteil Sessellifte, manche davon sind sogar mit Sitzheizung ausgestattet. Foto: KItzSki/Werlberger

 
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