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08.06.2019
News  
 

„Sin Titulo“ – ohne Titel, aber....

Kitzbühel | Diese Ausstellung polarisiert und sorgt für Gesprächsstoff, das war schon bei der Vernissage am Mittwochabend zu bemerken. Galerist Bernd Maier bringt in der Zeitkunstgalerie sowie im Projektraum unter dem (Nicht-) Titel „Sin Titulo“ drei Künstler zusammen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie verschmelzen jedoch zu einer kraftvollen, explosiven Symbiose.

Fotos, Farbexplosionen und heftige Botschaften
Die eigenwillige Foto-, Video- und Performance-Künstlerin  Evamaria Schaller mit steirischen Wurzeln verblüfft in ihren Kreationen mit einem Spiel zwischen Realität und Fantasie – wie aus einer anderen Welt.
Mit gespitzten Bleistiften und scharfer Zunge bringt der deutsche Künstler Thomas Palme seine Gedanken auf Papier. Der Künstler nimmt sich dabei kein Blatt vor den Mund.
Das Trio komplett macht der heimische Künstler Matthias Bernhard, der die Kunstszene mit seinen faszinierenden Farbwelten, die vor Emotionen geradezu strotzen, fasziniert. „Das ist sicher keine Ausstellung, wie wir sie in den letzten Jahren gemacht haben. Die Arbeiten der Künstler werden nicht jedem gefallen, aber es ist für jeden etwas dabei“, so Galerist Bernd Maier. Dass manch ausgestelltes Kunstwerk durchaus etwas „grenzwertig“ ist,  darüber ist sich der Galerist bewusst. „Aber genau das macht Kunst ja aus. Sie soll auch über Grenzen gehen.“ Kunsthistorikerin Martina Dorner-Bauer wird die Künstler im Rahmen der Rubrik „KunstBlicke“ näher beleuchten. Los geht es in dieser Ausgabe mit Evamaria Schaller auf Seite 22.

Ausstellung ist bis zum 10. August geöffnet
Die Ausstellung „Sin Titulo“ in der Zeitkunstgalerie und im Projektraum ist noch bis 10. August geöffnet. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 12 Uhr. Johanna Monitzer

Aus meiner Sicht - Hasspostings:
Schämt euch! Wie viel Hass, wie viele Kraftausdrücke, wie viele Beleidigungen kann/muss eine Künstlerin ertragen? Das fragte sich das Kitzbüheler Anzeiger Team angesichts des Videos, welches auf der Anzeiger-Facebookseite einen Ausschnitt der Performance von Evamaria Schaller im Rahmen der Ausstellungseröffnung in der Zeitkunstgalerie zeigt.  
Eine Hobby-Künstlerin aus dem Bezirk kommentierte, dass die Künstlerin eine Schande für alle Künstler sei. Nein! Eine Schande sind nur die herablassenden, untergriffigen Kommentare.
Kunst kann man nicht verstehen. Kunst muss nicht gefallen. Kunst löst Emotionen aus – und das hat Evamaria Schaller geschafft. Das Video gibts hier!
Die Kunst ist frei und lässt sich auch durch  Hassposter nicht beschränken. Gut so!  Seien Sie offen und machen Sie sich selbst ein Bild von der Performance unter www.
kitzanzeiger.at. Johanna Monitzer, monitzer@kitzanzeiger.at

Dem Thema Performancekunst widmet sich auch Kunsthistorikerin Martina Dorner-Bauer in der Rubrik „KunstBlicke“ im nächsten Anzeiger.

 
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