13.08.2020
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Sichtbares Zeichen der Filmszene

Ab 24. August heißt es zum achten Mal „Film ab“ beim Filmfestival Kitzbühel. In dem Corona-Ausnahmejahr möchte das Filmfestival Team auch ein sichtbares Zeichen für die lebendige und erfolgreiche österreichische Filmszene setzen – allen Widrigkeiten zum Trotz.

Kitzbühel | Das achte Filmfestival Kitzbühel geht wie geplant von 24. bis 30. August in Szene – inkl. umfangreicher Corona-Sicherheitsmaßnahmen. „Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, ein deutliches Zeichen für den Film und die Förderung junger Talente zu setzen. Unser Motto ‚Kino für alle!‘ gilt auch in diesem Jahr, für die Gesundheit aller Teilnehmenden haben wir dazu auch ein umfangreiches Präventions- und Sicherheitskonzept erstellt“, erklärt Festival-Leiter Michael Reisch.

900 Einreichungen wurden gesichtet
Für das Wettbewerbs-Programm hat eine Fachjury aus rund 900 Einreichungen acht Spiel-, sieben Dokumentar- und 15 Kurzfilme nominiert, darunter Welt- und Österreich-Premieren u. a. von Arash T. Rihani, Faraz Shariat, Gregory Kirchhoff, Angeliki Antonious, Esther Rots, Jeff Zorrilla, Sergi Cameron und Andrei Kutsila. Sie geben einen Einblick in das aktuelle Schaffen junger Filmemachern und setzen mit politischen, sozialen und ökologischen Themen starke gesellschaftsrelevante Akzente.

Eröffnung mit „Narziss und Goldmund“
Eröffnet wird das diesjährige Filmfestival Kitzbühel mit dem Spielfilm „Narziss und Goldmund“ (D/A 2020, ) von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky über die gegensätzliche wie einende Freundschaft zwischen zwei Klosterschülern. Der Film ist in diesem Frühjahr kurz vor dem Lockdown in die Kinos gekommen. „Die Entscheidung, mit diesem Film und erstmals nicht mit einer Premiere zu eröffnen, soll auch ein sichtbares Zeichen für das lebendige und erfolgreiche österreichische Filmschaffen setzen. Dessen starke Präsenz musste für einige Monate unterbrochen werden – wir wollen an diese mit einem Film anknüpfen, der sicher viele Besucher in diesem Frühjahr begeistert hätte“, sagt Programmleiter Markus Mörth.

Ehrenpreis
Nach Joseph Vilsmaier, Marie Bäumer und Helmut Berger geht der Ehrenpreis des Filmfestival Kitzbühel 2020 an die Schauspielerin Veronica Ferres. Im Rahmen der diesjährigen Retrospektive können sich die Besucher auf Höhepunkte aus dem Filmschaffen der Grimme-Preisträgerin freuen.

Drehbuchklausur
Bereits vor dem Festival startet die Drehbuchklausur unter der Leitung von Sebastian Andrae, die auch heuer als dreiwöchige Master-Class jungen Autoren ermöglicht, ihre Arbeiten weiterzuentwickeln und zu präsentieren.

Vorfreude auf Festival mit Open-Air-Kino
Bereits letzte Woche startete das Filmfestival Team zur Einstimmung mit dem Open-Air-Kino „Picknick und Crime“. Auf der Pfarrwiese werden bei freiem Eintritt am Samstag, 15. August. „Die Donau ist tief. Ein Krimi aus Passau“ und am Mittwoch, 26. August,   „Spurlos in Marseille“ gezeigt.
Weitere Informationen zum achten Filmfestivals Kitzbühel im nächsten Anzeiger und  unter www.ffkb.at. KA/jomo

Foto: Schauspielerin Veronica Ferres wird der Ehrenpreis verliehen. Foto: Michael De Boer

Gewinnspiel - Auf geht‘s zum Filmfestival
Mit dem Kitzbüheler Anzeiger Filme beim achten Filmfestival in Kitzbühel genießen. Der Kitzbüheler Anzeiger verlost unter www.kitzanzeiger.at Tickets. Viel Glück!

 
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