26.10.2017
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Sechs Listen für ein Ziel

Der Tourismusverband Kitzbühel wählt am 20. November einen neuen Aufsichtsrat. Erstmals wollen 33 Unternehmer aus Kitzbühel und seinen Feriendörfern ihre Kräfte im Tourismusverband bündeln und kandidieren mit sechs neuen Listen.

Kitzbühel | Auf die neue Führung warten große Herausforderungen. Die Region hat sich in der Vergangenheit einen hervorragenden Ruf als alpine Top-Destination erarbeitet. Nun müssen die Weichen für die Zukunftsaufgaben einer erfolgreichen Tourismuspolitik gestellt werden. „In der Vergangenheit haben wir in Kitzbühel vieles richtig gemacht. Nun ist es an der Zeit, sich mit vereinten Kräften einer gemeinsamen Zukunftsstrategie zu widmen. Großes Potenzial sehen wir im Bereich der Produktentwicklung“, so Sebastian Witzmann, Seebichl Hotel und Restaurant.

Ein neues Miteinander

Ziel der Listen ist es, Antworten auf die geänderten Marktbedingungen im Tourismus zu finden. So soll von der steigenden Zahl der Tagestouristen möglichst die gesamte Destination profitieren. Es braucht nachhaltige Konzepte, um Verweildauer und Umsatz pro Kopf zu steigern. Mit der wachsenden Mobilität des Gastes muss auch das Angebot der gesamten Region stärker vernetzt werden. „Damit dies gelingen kann, darf der Dialog nicht an den Verbandsgrenzen enden. Tourismusbetriebe, Verbände und Gewerbetreibende müssen an Bord geholt werden. Ich denke hier an unpolitische ‚Kitzbüheler Gespräche‘, die alle Interessensgruppen an einen Tisch bringen“, erklärt Mike Mayr-Reisch, Sporthotel Reisch. Die lokale Bevölkerung soll ein stärkeres Gehör finden, um Kitzbühel als Lebenswelt der Einheimischen und als touristischen Wirtschaftsstandort optimal zu positionieren. Ist der Wir-Gedanke wieder im Vordergrund, entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten – Kitzbühels engagierte Unternehmer, Einheimische und Gäste.

Bestehende Ressourcen nutzen

„Entscheidend in den nächsten Jahren wird sein, dass wir konsequent nach einem abgestimmten Plan handeln. Wir werden ganz klar den Fokus unserer Arbeit auf die Zukunft setzen, was heute ist, ist morgen bereits Geschichte. Neue Produkte und neue Urlaubskompetenz nach Kitzbühel zu bringen und dabei die bestehenden Ressourcen nutzen das ist die Aufgabe der nächsten Jahre,“ erklärt Sebastian Witzmann.

Sport als die wichtigste touristische Säule

Für Herbert Günther, Veranstalter des Generali Open ATP-Tennisturniers, ist der Sport die wichtigste Säule für den Kitzbüheler Tourismus. „Diese Kernkompetenz muss sich in der Stadt umfangreicher manifestieren als nur auf der Veranstaltungsschiene, wo man schon heute in vielen Sportarten auf höchstem Niveau agiert. Das Sport- und Infrastrukturangebot muss den lokalen und internationalen Nachwuchs erreichen, egal ob Breiten- oder Spitzensport, und dafür müssen die infrastrukturellen, logistischen und ideologischen Voraussetzungen geschaffen werden“, sagt Günther.

Die kandidierenden Listen werden von Mike Mayr-Reisch (Obmannkandidat), Sebastian Witzmann, Herbert Günther, Guido Hinterseer, Michael Hönigmann, und Alexandria Gieringer-Fabi angeführt.

Bild: Nehmen das Ruder gemeinsam in die Hand: v.r. Sebastian Witzmann, Mike Mayr-Reisch, Alexandria Gieringer-Fabi, Michael Hönigmann, Guido Hinterseer, Herbert Günther.

 
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