05.09.2018
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Schulweg sicher gestalten

Das neue Schuljahr hat begonnen bzw. startet in wenigen Tagen. Für die Sicherheit am Schulweg setzt die Polizei auch heuer wieder spezielle Maßnahmen.

Bezirk | Früh aufstehen heißt es nun wieder für die Kinder. Damit die Pflichtschüler und Kindergartenkinder sicher in die Schule bzw. in den Kindergarten kommen, hat die Polizei wieder eine Reihe von Maßnahmen zur Reduktion der Schulwegunfälle gesetzt. Aufklärung, Präsenz und Kontrolle sollen den Weg der Kinder sichern.

Kinder im Straßenverkehr bedürfen der ungeteilten Aufmerksamkeit. Daher wird die Polizei im Nahbereich von Schulen und Kindergärten Geschwindigkeitskontrollen durchführen und an besonders kritischen Punkten eine Schulwegsicherung durchführen. Geachtet wird auch auf die Anhaltebereitschaft der Kfz-Lenker an Schutzwegen. Kontrolliert wird aber auch auf die richtige Kindersicherung in den Fahrzeugen.

Aber auch die Eltern können viel zu einem sicheren Schulweg beitragen. Den Kindern sollte das richtige Verhalten im Straßenverkehr beigebracht werden.  Zudem empfiehlt die Polizei, den Schulweg mit dem Kind abzugehen und auch eventuell kleine Umwege in Kauf zu nehmen, um den Schulweg sicherer zu gestalten. Auch sollte das Verhalten beim Überqueren der Straße am und an der Bushaltestelle trainiert werden.  Und nicht vergessen: Erwachsene sind Vorbilder! Kinder orientieren sich an Eltern und anderen Bezugspersonen, weshalb einem vorschriftenkonformen Verhalten besondere Bedeutung zukommt.

Verkehrserziehung hat hohen Stellenwert

Verkehrserziehung wird aber auch von der Polizei an den Schulen durchgeführt. In Theorie und Praxis wird den Kindern das richtige Verhalten auf den Straßen beigebracht. Zudem gibt es für die Schüler der vierten Volksschulklassen die Vorbereitung auf die Radfahrprüfung und deren Abnahme. Übrigens: Für Kinder bis zum 12. Lebensjahr besteht Helmpflicht beim Radfahren.

Für die Polizei nimmt die Verkehrs­erziehung einen ausgesprochen hohen Stellenwert ein. Allein im Schuljahr 2017/2018 konnten die Verkehrs­erzieher der Tiroler Polizei an insgesamt ca. 400 Volksschulen etwa 20.000 Schüler erreichen. Ungefähr 7.000 Schüler absolvierten die Radfahrprüfung und haben dadurch die Möglichkeit erhalten, bereits ab dem 10. Lebensjahr eigenständig mit ihrem Fahrrad am Straßenverkehr teilzunehmen.

Informationsveranstaltungen bei Elternabenden und Besuche in Kindergärten komplettieren das umfangreiche Präventionsprogramm der Polizei im Verkehrsbereich.

Appell der Tiroler Polizei

Die Tiroler Polizei appelliert an alle Fahrzeuglenker, sich der großen Verantwortung  gegenüber den Kindern im Straßenverkehr bewusst zu sein: Der Vertrauensgrundsatz findet gegenüber Kindern keine Anwendung! Der Nahbereich von Schulen und Kindergärten erfordert eine besonders vorsichtige und rücksichtsvolle Fahrweise jedes Einzelnen. Die  Geschwindigkeit muss unbedingt reduziert und den Kindern jederzeit ein gefahrloses Überqueren der Straße ermöglicht werden. Auf diese Weise können alle zu noch mehr Sicherheit auf Tirols Schulwegen beitragen. Elisabeth M. Pöll, Foto: Polizei

 
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