28.08.2020
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„Schubser in die richtige Richtung“

Die Capital Bank - GRAWE Gruppe AG  unterstützt die Kitzbüheler Anzeiger und Impalawolfmitbiss-Kampagne „Wir(t)schaffen es!“. Direktor Reinhard Pirchl und Jakob Koppitsch über einen nötigen Perspektivenwechsel und warum die jetzige Situation möglicherweise zu einem Schubser in die richtige Richtung führen könnte.

Herr Pirchl, warum unterstützen Sie unsere Aktion „Wir(t)schaffen es!“?
Ich bin hier geboren, zur Schule gegangen, leite seit knapp 15 Jahren die Filiale der Capital Bank in Kitzbühel und habe sehr viele Freunde in der Region. Über Jahrzehnte ist der gesamte Bezirk durch den Tourismus rasant gewachsen.
Damit wurde Vermögen für Generationen geschaffen und – leider – stetig einseitiger investiert. Regionales Wachstum braucht immer auch die Menschen vor Ort. Die Freunde, die Bekannten, die Geschäftspartner, die Konsumenten und Produzenten in der Region.

Was meinen Sie mit „immer einseitiger“ investiert?
Es ist eine allgemeine Charaktereigenschaft, dass der Mensch immer versucht und macht, was bisher zum Erfolg geführt hat. Die stetig gestiegenen Nächtigungszahlen im Tourismus, aber auch z.B. die Auftragsvolumina in der Bauwirtschaft und im Handwerk veranschaulichen dies eindrucksvoll. Das führt im übertragenen Sinne dazu, dass beispielsweise die deutschen Autobauer offensichtlich noch am Bahnsteig der E-Mobilität stehen, während der „(E-)Zug“ bereits kräftig Fahrt aufgenommen hat. Für den dauerhaften Erfolg ist oft ein Perspektivenwechsel nötig.
Möglicherweise gibt uns die jetzige Situation einen Schubser in die richtige – auch regionale – Richtung.

Wie sieht der „Schubser“ im Einzelnen aus?
Unsere Zeit scheint immer schneller zu laufen. Das ist natürlich nur eine subjektive Wahrnehmung. Der Tag hat nach wie vor 24 Stunden. Wir in der Capital Bank sind der Meinung, dass Zeit für den Anderen zu haben, zuhören und die richtigen Fragen zu stellen, einen höheren Wert verdient haben. Aufmerksamkeit und Empathie schaffen Vertrauen – und damit das Schmiermittel für unsere Wirtschaft. Wir setzen diesen persönlichen Ansatz seit vielen Jahren um.

Herr Koppitsch, was erwarten Sie persönlich von der heimischen Wirtschaft?
Wie wir gesehen haben, bringt die „Globalisierung“ offensichtlich nicht nur Vorteile. Also wird es einen Teil geben, der „modernisiert“ wird. Verschiedene Dienstleistungen, Produktionen, Lieferketten und so weiter werden wieder verändert, das Zeitrad ein bisschen zurückgedreht und in die Regionen geholt. Auch ist es wohl ein Gebot dieser Zeit, sich – unabhängig in welcher Branche – möglichst breit aufzustellen und bewusst Reserven für Zeiten wie diese zu schaffen!
Es gibt nur noch wenige Dienstleistungen und Produkte, die man nicht im Internet kaufen kann. Allerdings gibt es keine Verpflichtung des Konsumenten, dies tatsächlich zu tun. Der Konsument hat die Wahl. Die Auswirkungen der Krise haben uns verdeutlicht, wie wichtig die heimische Wirtschaft für uns alle ist. Wirtschaft sind wir alle. Wirtschaft geht uns alle an.

Herr Koppitsch, glauben Sie also, dass das „Wir-Gefühl“ stärker geworden ist?
Ja. Die Wirtschaftstreibenden haben untereinander festgestellt, dass es miteinander besser geht und der Konsument weiß, wie wichtig er für die heimische Wirtschaft ist. Da kommt die Aktion „Wir(t)schaffen es!“ genau richtig. Sie belohnt den heimischen Konsumenten und regt zum Kauf in der Region an. Da machen wir mit. Es passt mehr denn je zum Gründergedanken unsres Eigentümers, der Grazer Wechselseitigen Versicherung:
„In der Eintracht Vieler liegt die Kraft, die das Gute bewirkt. Dazu beizutragen ist eines Jeden Aufgabe“ (Erzherzog Johann, 1846).


 
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