19.07.2016
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(Schnee)arme Zeiten in Kitz

Ohne Schneekanonen geht nichts mehr. Gerade im letzten Winter wurde uns dies wieder in voller Härte vor Augen geführt.

Kitzbühel | Während zur Weihnachtszeit am Hahnenkamm Ski gefahren wurde, packten Einheimische und Gäste am Kitzbüheler Horn die Wanderschuhe aus. Mit Hilfe technischer Beschneiung und viel Know how zauberten die Mitarbeiter der Bergbahn AG Kitzbühel am Hahnenkamm Skipisten, die man nicht für möglich gehalten hätte. An den Anblick von Schneekanonen und Lanzen haben sich die Skifahrer mittlerweile gewöhnt. Im Sommer sind die Speicherteiche Anziehungspunkt für Biker, Wanderer und Erholungssuchende.

Jeder wünscht sich ein Winter-Wunderland

Nicht nur die Touristiker träumen davon, dass sich spätestens ab Mitte November die Region in ein Winter-Wunderland mit dicker Schneedecke und Eiskristallen an den Fenstern verwandelt. Im Moment sieht es aber nicht danach aus, als ob die Winter in unseren Lagen schneesicherer werden. Die Grünen wollen mit einem Protestmarsch nun ein Zeichen gegen die bereits im Bau befindliche Kunstschneeanlage am Kitzbüheler Horn setzen. Ein Zeichen gegen künstliche Beschneiung mit allen Konsequenzen. Es wird spannend, wie viele Kitzbüheler dem Aufruf der Grünen folgen werden, denn in der Gamsstadt wird Schnee seit jeher zu Geld gemacht. Allein 100 Arbeitsplätze würden ohne den Skibetrieb am Kitzbüheler Horn verloren gehen.

Der Natur ihren freien Lauf zu lassen ist ein ambitionierter Ansatz, man darf aber nicht vergessen, dass wir ohne (Kunst-)Schnee in Kitzbühel ganz schön arm dran wären.
Johanna Monitzer
monitzer@kitzanzeiger.at

 
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