26.10.2017
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Schießstand wieder geöffnet

Nach dem Abschluss der notwendigen Umbauarbeiten konnte jetzt der Schießbetrieb wieder aufgenommen werden.

Kirchdorf | Nach monatelangem Hin und Her haben die Jägerinnen und Jäger des Bezirkes endlich wieder die Möglichkeit, ihre Schießkünste ordentlich zu trainieren. Seit einigen Wochen ist nach umfangreichen Umbau- und Modernisierungsarbeiten der Schießstand in Kirchdorf-Weng wieder in Betrieb.

Die Probleme rund um den Schießstand sind alles andere als neu. Vor allem einem Anrainer ist die Einrichtung ein massiver Dorn im Auge. Schon seit Jahren häufen sich die Anzeigen durch den Nachbarn, immer wieder musste die Polizei anrücken. Einmal musste, wie berichtet, sogar eine alljährliche Prüfung der Jungjäger unterbrochen werden.

Das Gebäude selbst wurde bereits Ende der 1970er-Jahre von den Kirchdorfer Schützen auf einer Liegenschaft der Gemeinde errichtet. Im Rahmen des Baus wurden damals mit finanzieller Beteiligung der Jäger auch zwei Jäger-Stände errichtet, die vom Jagdverband angepachtet sind.

Nachdem sich die Beschwerden des vor einigen Jahren zugezogenen Anrainers immer mehr verschärften, entschloss sich der Jagdverband den Stand zu adpatieren, u.a. wurden Schallschutzeinrichtungen installiert. Abgewickelt wurde das Ganze aber nur mittels einer Bauanzeige. Wie sich aber nach einer Klage des Anrainers herausstellte, war das nicht genug – es hätte von vornherein eine Bauverhandlung geben müssen.

Betrieb eingestellt

Im heurigen Frühling eskalierte die Situation vollends. Bezirksjägermeister Martin Antretter blieb nichts anderes übrig, als bis zur Klärung des Sachverhalts schweren Herzens den Schießbetrieb einzustellen und damit auch das alljährliche Bezirksschießen der Jägerschaft abzusagen.

Im Juli ging dann die notwendige Bauverhandlung über die Bühne. Ein neuer Baubescheid wurde ausgestellt, der Schießbetrieb wieder erlaubt. Doch der Zustand hielt wieder nur kurz an – nur wenige Tage nach Ausstellung des Baubescheides hagelte es bereits wieder Anzeigen wegen schwerer Körperverletzung. Überdies wurden gegen Kirchdorfs Amtsleiter Christopher Innerkofler sowie Bürgermeister Gerhard Obermüller Dienstaufsichtsbeschwerden eingebracht. Die gesamte Sachlage konnte aber bereits aufgeklärt werden.

Rechtsmittel eingebracht

Inzwischen wurde eine weitere Bauverhandlung durchgeführt und die vorgeschriebenen Umbauten und Modernisierungen auch alle abgeschlossen. Zwar wurde vom Anrainer wieder ein Rechtsmittel eingelegt, allerdings konnte trotzdem der Schießbetrieb aufgenommen werden, freuen sich die Jäger.

„Wir haben uns jetzt entschlossen als Ersatz für das Bezirksschießen ein Hubertus-Schießen abzuhalten“, informiert BJM Martin Antretter. Der Bewerb für die Jägerinnen und Jäger findet am Samstag, 28. Oktober, von 8.30 Uhr bis 16 Uhr statt. Die Preisverteilung geht anschließend ab 18 Uhr über die Bühne.  Margret Klausner

 
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