21.09.2020
News  
 

Schalträger haben`s leicht

Der Schal bzw. das Schlauchtuch als Mund- und Nasenschutz wird das Bild der Skigebiete prägen. Die Bergbahnen im Bezirk veröffentlichen erste COVID-Maßnahmen. Gondeln sollen großteils voll besetzt werden – weil es Sinn macht, so die Bergbahnen.

Bezirk | Skifahren sicher zu ermöglichen, daran arbeiteten die Bergbahnen im Bezirk – unabhängig davon, welche Vorgaben vom Bund kommen werden. In den meisten Skigebieten ist man bereits in die Offensive gegangen und informiert die Gäste wie und vor allem, dass Skifahren in diesem Winter ein Vergnügen sein kann.
Skifahrer, die sich gerne in einen Schal eingemummelt haben, haben‘s leicht: Bei allen Bergbahnen gilt Maskenpflicht in/auf den Liften sowie in den Wartebereichen. „Es genügt ein Schlauchschal (Buff)“, informiert SkiStar GF Peter Grander.

Eine Skilänge Abstand
Abstand halten wird das Gebot der Stunde sein. KitzSki tauscht den Babyelefanten gegen eine Skilänge aus und rät auf ihrer Homepage: „Mindestabstände werden wo es möglich ist durch Bodenmarkierungen und Absperrungen gekennzeichnet. Wo diese nicht möglich sind, sollte eine Skilänge Abstand zu anderen Personen gehalten werden.“
Alle Bergbahnen werden die Zustiegsbereiche neu organisieren. Von einer Reduktion der Sitzplätze in Gondeln ist derzeit noch keine Rede. „Keine Bahn fährt länger als 15 Minuten. Nur zwei Leute mit MNS in eine Gondel zu lassen, würde keinen Sinn machen, denn so verlagert man das Problem in den Anstellbereich“, erklärt SkiStar GF Grander.

Fenster offen und es wird oft desinfiziert
Die Fenster der Gondeln müssen geöffnet bleiben. Zudem werden die Gondeln und Lifte desinfiziert. Wie viele andere Seilbahnen desinfiziert etwa die SkiWelt täglich mit Kaltverneblungsgeräten. Der Kaltnebel bringt einen langanhaltenden, schwebefähigen Tröpfchen-Nebel aus, welcher innerhalb kürzester Zeit 99,99% aller Viren, Bakterien und Sporen eliminiert. Der Wirkstoff hinterlässt keine Reste, ist ungiftig, ph-neutral, haut- und augenfreundlich sowie 100%ig biologisch abbaubar, heißt es auf der Homepage der SkiWelt.

Früher am Berg
Viele Bergbahnen öffnen früher am morgen, um den Skifahrer-Ansturm zu entzerren. So startet KitzSki um 8 Uhr morgens, statt um 8.30 Uhr.

Testen
Die Bergbahnen werden viel testen – nicht nur im Akutfall. Die Bergbahn Fieberbrunn testet alle Mitarbeiter vor erstmaligem Arbeitsbeginn. Viele Bergbahnen haben sich Test-Kapazitäten gesichert.

Stilleres Aprés Ski
Eine Herausforderung stellt die Gastronomie am Berg dar. In der SkiWelt gab man bekannt, dass man in den Schirmbars der Bergbahnen zur Gänze auf „Après-Ski-Stimmung“ verzichtet. Die Schirmbars werden im Stil eines Kaffeehauses geführt. Es wird nur Hintergrundmusik gespielt.
Auf www.corona-ampel.gv.at kann man nachlesen, was die Bergbahnen bei höheren Infektionszahlen erwartet – sofern die Ampelregelung nicht wieder durch andere Verordnungen des Bundes wie bei der Maskenpflicht „ausgeschaltet“ wird. Die Bergbahnen im Bezirk tun indes ihr möglichstes, damit es zumindest für das Skivergnügen grünes Licht gibt. Johanna Monitzer (Stand: 14.9. Änderungen vorbehalten).

Bild: Die Bergbahnen versuchen schon jetzt über den Skiwinter zu informieren. Foto: SkiWelt

Kurz notiert - Auch Skischulen rüsten sich
Skischulen sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Wintertourismus. Niemand sonst verbringt so viel Zeit mit den Skischulgästen wie ihre Schneesportlehrer.

Handlungsempfehlung ausgearbeitet
Gemeinsam mit Univ.-Prof. Cornelia Lass-Flörl, Direktorin der Sektion für Hygiene und Mikrobiologie an der Medizinischen Universität Innsbruck, hat der Österreichische Skischulverband umfassende Handlungsempfehlungen rund um den Gesundheitsschutz im Wintertourismus für Skischulen und ihre Mitarbeiter ausgearbeitet, wird per Presseaussendung mitgeteilt.  Grundlage dafür: die Vorgaben der Bundesregierung. „Mehr als 18.000 Schneesportlehrer in 679 Skischulen müssen an einem Strang ziehen, um diesen Winter für alle Beteiligten so sicher wie möglich zu gestalten“, so Richard Walter, Präsident des Österreichischen Skischulverbandes.

 
Kontakt
Tel.: +43 (0) 5356 6976
Fax: +43 (0) 5356 6976 22
E-Mail: info@kitzanzeiger.at
Virtuelle Tour
Rundblick - Virtual Reality
Werbung
 
Zurück Aktuelle Gemeinde Archiv Suchen