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04.06.2019
News  
 

Respektvoller Umgang gefordert

Bezirk | Die Almsaison steht vor der Tür und das „Almurteil“ sorgt für große Verunsicherung unter den Landwirten. „Die Diskussion, ob sich der Aufwand von Milchkühen auf den Almen überhaupt lohnt und ob es nicht einfacher wäre, die Kühe im Stall zu halten, fand wieder statt“, berichtet LAbg. Josef Edenhauser. Doch die Almwirtschaft stellt auch  einen Mehrwert für die Landwirtschaft dar, hält Edenhauser fest. „Nur Jungvieh auf den Almen zu halten, wäre zu wenig, um die Flächen frei zu halten“, sagt Edenhauser.

Die Politik hat auf das Urteil reagiert und die Gesetze geändert, aber auch Regeln für das Verhalten auf den Almen aufgestellt. „Es braucht aber auch die Eigenverantwortung der Menschen und ein Bewusstsein für die Natur“, sagt Edenhauser, der die positiven Zeichen des Tourismus in dieser Angelegenheit begrüßt. „Wer Landschaft verkauft, muss auch Verhalten verkaufen“, fordert Edenhauser. Der Bezirksbauernobmann und Landtagsabgeordnete sieht auch die Vermieter in der Pflicht, die Touristen über ein richtiges Verhalten in den Bergen und speziell auf den Almen zu informieren. „Der Folder gehört  auf den Frühstückstisch“, fordert Edenhauser.
Das richtige Verhalten auf den Almen ist aber auch im aktuellen Servus Gästemagazin nachzulesen (Seite 42 und 43). Elisabeth M. Pöll

LAbg. Josef Edenhauser und LK-Vizepräsidentin Helga Brunschmid präsentieren die Tafeln, welche auf Weideflächen hinweisen.

 
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