21.03.2017
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Reith investiert in Infrastruktur

Mit dem Umbau der Schule könnte noch heuer begonnen werden. Als Zukunftsprojekt arbeitet die Gemeinde Reith u.a. an einem Radweg bis an die Oberndorfer Ortsgrenze. Auch der Verkehr war wieder einmal Thema bei der Gemeindeversammlung.

Reith | Viel los ist in Reith. Zahlreiche Projekte wurden realisiert oder stehen kurz vor der Umsetzung. Ein Großprojekt ist die Aufstockung bzw. der Umbau des bestehenden Schulgebäudes. Wie der Kitzbüheler Anzeiger bereits berichtete, plant die Gemeindeführung Schule, Kindergarten und Kinderkrippe unter einem Dach zu vereinen. „Dadurch können auch Synergien genützt werden“, veranschaulicht Bürgermeister Stefan Jöchl (VP) in der Gemeindeversammlung im Kulturhaus.

Die Bagger könnten heuer noch auffahren

Der Architekturwettbewerb für das Reither Bildungszentrum wurde bereits abgeschlossen. Jetzt geht es an die Feinabstimmung. „Zusammen mit Architekten, Lehrern und Pädagogen versuchen wir, die besten Lösungen zu erarbeiten“, erklärt Jöchl. Der Baubeginn könnte, so der Bürgermeister, noch im diesem Jahr erfolgen oder im Frühjahr 2018. Die Gesamtkosten für das Projekt werden auf rund vier Millionen Euro geschätzt, wobei die Gemeindeführung sämtliche Förderhähne anzapfen will. Die Finanzierung sowie einige notwendige Gemeinderatsbeschlüsse zu dem Großprojekt stehen noch aus.

Dem Verkehrschaos, welches zu Spitzenzeiten bei der Schule herrscht, soll mit einer neuen Parkfläche am Nachbargrundstück Abhilfe geschaffen werden. Hierfür kaufte die Gemeinde extra das Grundstück an. GV Sebastian Hölzl (Bürgerliste 2) gehen die Planungen zu schnell. „Ich glaube, die Gemeindeführung hat noch viele Hausaufgaben zu machen, bevor es an die weitere Planung geht“, so Hölzl. So regt er u.a.  die Wiedereinführung eines Schülerbusses an.

Verkehr bleibt großes Thema in Reith

Der Verkehr ist nach wie vor ein heiß diskutiertes Thema in Reith. Die Gemeindeführung arbeitete, wie berichtet, einen umfangreichen Maßnahmenkatalog aus, um die Ortschaft sicherer zu machen. Das Ansuchen um eine  Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich der Bodner Au von 80 km/h liegt  derzeit bei der Bezirkshauptmannschaft zur Begutachtung. Weiters forciert die Gemeindeführung eine generelle 40 km/h Beschränkung im Ortsgebiet sowie die Verordnung von Sperrlinien und Blinkanlagen für ein sichereres Überqueren von gewissen Straßenabschnitten.

Keine Diskussion gab es bei der Gemeindeversammlung überraschenderweise zum Thema Neubau Kohlhoferbrücke. Lediglich GR Florian Pointner (Grüne) bekräftigte einmal mehr, dass er dem Neubau als zweispurige Brücke nicht zustimmt. „Ich werde alles tun, um den Neubau in dieser Form zu verhindern“, betonte Pointner.

Der Durchzugsverkehr wird erhoben

Damit der Verkehr in Reith besser eingeordnet werden kann, plant die Gemeindeführung die Erhebung des Durchzugsverkehrs. „Wir wollen schauen, inwieweit der Verkehr, wie z.B. in Kitzbühel, hausgemacht ist“, erklärt Jöchl. Außerdem will die Gemeinde prüfen, ob es rechtlich möglich ist, eigene Verkehrskontrollen durchzuführen.

Radwegenetz soll ausgebaut werden

Um den Verzicht auf das Auto schmackhafter zu machen, wird im Verkehrsausschuss auch an einem Radweg gearbeitet. „Das erste Projekt wäre ein Radweg im Norden bis zur Oberndorfer Ortsgrenze. Endziel wäre, einen durchgehenden Radweg von Kirchberg bis Oberndorf zu haben“, erklärt der Bürgermeister. Johanna Monitzer

 
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