23.07.2020
News  
 

„Regionalität ist unsere Identität“

Die Sparkasse Kitzbühel unterstützt die Anzeiger und Impalawolfmitbiss-Kampagne „Wir(t)schaffen es!“. Vorstandsmitglied Petra Schmidberger, Vorstandsvorsitzender Franz Stöckl und Vorstandsmitglied MMag. Thomas Hechenberger, MBA, erklären warum.

Warum unterstützen Sie unsere Initiative „Wir(t)schaffen es!“?
Vorstandsvorsitzender Franz Stöckl: Seit der Gründung im Jahr 1899 steht die Sparkasse der Stadt Kitzbühel im Dienst der heimischen Wirtschaft und Bevölkerung. Regionalität ist gelebter Bestandteil unserer Identität. Die Stärkung der lokalen Wirtschaft ist eine unserer obersten Prioritäten. Gerade jetzt ist es besonders wichtig zusammenzuhalten und füreinander da zu sein. Die Initiative „Wir(t)schaffen es“ ist da ein Impulsgeber mit Vorbildwirkung.

Wie spürt ein Geldinstitut die Auswirkungen der Corona-Krise?
Vorstandsmitglied Petra Schmidberger: Die Auswirkungen des Corona-Lockdowns wirken noch lange nach. Viele Menschen haben finanzielle Sorgen. Betroffen sind Privatpersonen ebenso wie Unternehmen und Selbstständige. Wir tun alles, um Kundinnen und Kunden auch in dieser schwierigen Zeit bestmöglich zu unterstützen. Seit Beginn der Krise wurden z.B. allein bei der Sparkasse Kitzbühel mehrere hundert Anträge auf Stundung von Kreditraten und -zinsen eingebracht. Dabei sind in hohem Maß Kompetenz und Einfühlungsvermögen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefragt, um flexible Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden zu finden. Auch die Nutzung unserer digitalen Angebote, wie etwa das Internetbanking
GEORGE, hat zugenommen. Die einfache Handhabung und die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit haben so manche Skeptiker von den Vorzügen überzeugt.  

Wie beurteilen Sie die finanziellen Perspektiven von Betrieben und Menschen in den nächsten Monaten?
Vorstandsmitglied MMag. Thomas Hechenberger, MBA: Das ist einerseits sehr stark abhängig von der finanziellen Lage vor der Krise, aber auch der Branche, in der man tätig ist. Entscheidend ist, wie schnell der Markt wieder in Schwung kommt. Zudem brauchen wir alle jetzt viel Optimismus, Kreativität, Fleiß und Vertrauen in unsere Fähigkeiten.
 
Sind das Wir-Gefühl und die Solidarität untereinander durch Corona stärker geworden?
Vorstandsvorsitzender Franz Stöckl: Ja, das ist eine der positiven Folgen. Vieles ist wieder verstärkt ins Bewusstsein getreten. Und wenn regionales Einkaufen schon länger ein Trend ist, so erhielt dieser durch die letzten Wochen und Monate einen neuen Schub. Als Konsumenten entscheiden wir über die Zukunft der heimischen Betriebe. Daran hängen viele Arbeitsplätze und auch die Existenzen von Verwandten, Freunden und Bekannten sowie deren Familien.

Welchen Unterschied sehen Sie zwischen Finanzkrise und Coronakrise?
Vorstandsmitglied Petra Schmidberger:  Die Finanzkrise hat hauptsächlich die Finanzwirtschaft getroffen. Die Coronakrise hat weltweit Menschen und Unternehmen in sehr kurzer Zeit vor eine völlig neue Situation gestellt - und vielfach in Existenznöte gebracht. Positiv stimmt mich, das mittlere und kleinere Unternehmen, die auch unsere Region prägen, flexibler sind und besser auf Krisen reagieren können.

Was war die größte Herausforderung für die Sparkasse Kitzbühel nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie?
Vorstandsmitglied MMag. Thomas Hechenberger, MBA: Einerseits einen Großteil der Organisation kurzfristig auf Home-Office umzustellen und zugleich als verlässlicher Partner unseren Kundinnen und Kunden rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen. Beides ist uns sehr gut gelungen.

Foto: V.l.: Petra Schmidberger, Franz Stöckl, MMag. Thomas Hechenberger, MBA . Foto: G.Habison

 
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