29.03.2017
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Regionalentwicklung im Fokus

Seit 2016 wurden beim Regionalmanagement „Regio3“ 32 Förderprojekte bewilligt. Ein Fördervolumen von 1,787 Millionen Euro wurde lukriert.

Hochfilzen | Die 13 Gemeinden Aurach, Fieberbrunn, Hochfilzen, Jochberg, Kirchdorf in Tirol, Kitzbühel, Oberndorf in Tirol, Reith, St. Jakob in Haus, St. Johann, St. Ulrich, Waidring und Leogang bilden die Region „LAG Regionalmanagement Regio3 Pillerseetal-Leukental-Leogang“. Hauptaufgaben des Regionalmanagements, kurz RM, sind Synergien in den Regionen zu finden, zu vernetzen und für Projekte die richtigen Fördertöpfe anzuzapfen. „Wir verstehen uns als Dienstleister im bürokratischen Behördendschungel“, erklärt Geschäftsführer Stefan Niedermoser.

Bei der Generalversammlung am vergangenen Donnerstag zogen GF Niedermoser und Obmann Sebastian Eder Bilanz. „Es ist nun ein Drittel der Förderperiode vorüber und wir können zufrieden sein“, resümierte Obmann Eder.

Ein Drittel der Förderperiode ist vorbei

Seit 1. Jänner 2016 wurden insgesamt 32 der über das RM eingereichten Projekte bewilligt. Die meisten Projekte wurden beim EU-Förderprogramm „Leader“ eingereicht. „Wir haben 4,1 Millionen Euro Fördergeld zugesprochen bekommen. Nach einem Drittel der Förderperiode konnten wir auch ein Drittel der Gelder verteilen – wir liegen gut im Zeitplan“, erklärt GF Niedermoser. Insgesamt konnte bereits 881.000 Euro an Leader-Fördergeld vergeben werden.

270.000 Euro konnte das RM aus dem Fördertopf „Klimafonds“ und 287.000 Euro aus dem Topf „Investitionen, Wirtschaft und Beschäftigung“ sowie 349.000 Euro aus anderen Fördertöpfen lukrieren. „Wir dienen als Anlaufstelle für jegliche Art von Förderung“, erklärt Niedermoser. Die Projekte sind großteils gemeindeübergreifend (37%) oder sogar gesamtregional (27%).

Projekte in verschiedenen Bereichen

Das RM definiert für die Region insgesamt vier Aktionsfelder. Die Bereiche betreffen u.a. die Wirtschaft, die Kultur, die Infrastruktur sowie die Mobilität. Einige der bekannten Projekte sind z.B. die Wirtevereinigung „KochArt“, die heimische Produkte von Bauern und Produzenten verarbeitet und besonders gekennzeichnet in ihren Speisekarten ausweisen.

„Es muss auch einmal darauf hingewiesen werden, dass aufgrund der EU-Förderungen vieles ermöglicht wird, was es sonst nicht gäbe“, betont Obmann Sebastian Eder. Johanna Monitzer

Bild: Es wurden bereits einige Projekte abgewickelt: Regio3 GF Stefan Niedermoser, TVB Pillersee-GF Armin Kuen, Andreas Kals (TVB Pillerseetal) Ortsmarketingleiterin Marije Moors, Bgm. Konrad Walk, Bgm. Stefan Jöchl, Regio3 Obmann Sebastian Eder (v. li.). Foto: Monitzer

 
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