02.04.2018
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Raumordnung schreitet voran

41 Stellungnahmen wurden nach der ersten Auflage des neuen Raum­ordnungskonzeptes in Westendorf eingereicht, zwölf davon wurden als positiv befunden. Nun beginnt die zweite Auflage.

Westendorf | Der Gemeinderat widmete sich in einer eigenen Sitzung ganz dem Thema „Raum­ordnungskonzept“. Die Beratung und Beschlussfassung zu den eingelangten Stellungnahmen während der ersten Auflagefrist sowie die Beschlussfassung für den Auflagetext der zweitenAuflage standen auf der Agenda.

Im September wurde die erste Auflage beschlossen, in einer Gemeindeversammlung wurde das Raumordnungskonzept der Bevölkerung vorgestellt. Es folgte die Auflagefrist samt eines Zeitraums für die Einbringung von Stellungnahmen. Diese Fristen sind nun verstrichen. Insgesamt gab es 41 Stellungnahmen sowie drei behördliche Stellungnahmen. Nach der Prüfung jeder einzelnen schriftlichen Einwände wurden zwölf Stellungnahmen als positiv befunden.

Nach der ersten Auflagefrist sind auch die touristischen Flächen gestiegen. Im Anschluss an den Golfplatz wurden die Flächen für das „Chaletdorf Burwegen“ auf einer Fläche von 2,5 Hektar freigegeben, aber auch für die Apitherapie wurden Räume bereitgestellt.
Positiv behandelt wurde unter anderem auch das Areal Lind­acker. Die Flächen wurden bereits vom Bodenfond erworben. Damit kann die Schaffung von Wohnraum in diesem Bereich in naher Zukunft gestartet werden.

Damit können in Westendorf nun 245 Wohnungen geschaffen werden und zudem stehen 9,8 Hektar anstelle der bisherigen 7 Hektar Bauland zur Verfügung. „Von der gesamten Fläche stehen für Wohnungen 2,3 Hektar bereit“, berichtete Raumplanerin Claudia Schönegger dem Westendorfer Gemeinderat.

Nun kommt es zur Zweitauflage. Auch hier hat die Bevölkerung auf den geänderten Text, der nur noch die positiven Abhandlungen beinhaltet, sechs Wochen Zeit für die Einsichtnahme bzw. für die Einreichung einer Stellungnahme (letzter Termin 16. Mai).

Negative Behandlungen fanden keinen Gefallen

Auf Verwunderung stießen einige negative Bewertungen seitens der Raumplanerin und des Landes Tirol, denn im Bauausschuss wurden diese als positiv befunden. Kritik gab es hier vor allem von Johann Steixner und Josef Lenk (beide Wirtschaft). Ebenso konnte dies auch Vizebürgermeister Peter Pichler (Aufwind) nicht wirklich nachvollziehen, doch im Sinne einer schnellen Abwicklung stimmte er den Änderungen zu. Mit zwei Gegenstimmen wurde die Zweitauflage beschlossen. Elisabeth M. Pöll

Die zweite Auflagefrist des Raumordnungskonzeptes läuft. Foto: KAM/Krings

 
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