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14.12.2018
News  
 

Qualität anstelle von Quantität

Das Kitzbüheler Horn war der erste Skiberg der Gamsstadt und ist nun mit den beiden neuen Anlagen der modernste. Mit der 6SB Brunelle sowie der 10EUB Raintal wurden zwei Hightech-Anlagen errichtet, die auch jeglichen Komfort bieten.
Kitzbühel | Das Kitzbüheler Horn spielt in der Geschichte des Skilaufs eine wichtige Rolle.  Am 15. März 1893 bestieg Skipionier Franz Reisch zum ersten Mal mit Skiern das Kitzbüheler Horn. 125 Jahre später wird ein gänzlich neues Kapitel aufgeschlagen: Die Berg­bahn AG Kitzbühel eröffnete am 8. Dezember mit der 6SB Brunelle und der 10EUB Raintal samt Beschneianlage zwei neue Seilbahn-Anlagen.

Devise: „Nicht größer, sondern besser“
50 Jahre lang diente der Doppelsessellift Raintal den Skifahrern als Aufstiegshilfe und der Brunellenlift war mehr als 30 Jahre im Einsatz. Nach nur fünf Monaten Bauzeit konnten nun die neuen Anlagen samt Beschneianlage in Betrieb gehen. „Es ist ein historisches Kapitel das wir hier aufschlagen. Ein Kapitel, das nicht von Größe, sondern von Qualität und höchsten Sicherheitsstandards geprägt ist“, sprach Bergbahn-Vorstand Josef Burger bei der feierlichen Segnung und Eröffnung. „Die Anlagen weisen nicht nur mit Sitzheizung, echtlederbezogenen Einzelsitzen, Wetterschutzhaube und herausragendem Kabinenkomfort höchste Qualitätsstandards auf, sondern es wurde bei der Errichtung durch die Bergbahn im besonderen Maße auf größtmögliche Umweltverträglichkeit geachtet: So wurde die Anzahl der Liftstützen von 40 auf 22 nahezu halbiert, und die Anzahl der Fahrbetriebsmittel von 467 auf 69 um knapp 400 reduziert. Die Berg- und Talstationen sind behutsam in das Landschaftsbild eingefügt und garagieren die Fahrbetriebsmittel, sodass diese außerhalb des Betriebs das Landschaftsbild nicht stören“, erzählt Josef Burger. Umgesetzt wurden die Projekte am Kitzbüheler Horn innerhalb des Zeitplans und exakt innerhalb des Kostenbudgets mit einem Investitionsvolumen von rund 17 Millionen Euro.
Begonnen hat die Revitalisierung des Angebots am Kitzbüheler Horn mit der Errichtung eines modernen, unterstützenden Beschneisystems samt Speichersee und Snowpark im Jahr 2017. All diese Maßnahmen erfolgten nach dem Leitsatz: „Besser, aber nicht größer.“
Für den AR-Vorsitzenden der Bergbahn AG Kitzbühel und Bürgermeister von Kitzbühel, Klaus Winkler, stellt die Umsetzung dieser Projekte ebenso einen Meilenstein dar. „Das Kitzbüheler Horn ist ein Berg der Leidenschaft“, sprach Winkler und gab auch zu bedenken, dass hier in der neueren Zeit eine Industrialisierung stattgefunden hat und sprach auch die Zukunft des Senders an, der durch die Digitalisierung eigentlich ausgedient hat.

Mit dem Skibus leicht erreichbar
Mit 61 Skibus An- und Abfahrten pro Tag ist das Kitzbüheler Horn auch bequemst mit kostenfreien, öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Darüber hinaus besteht für KitzSki Gäste das gratis Bahnangebot zwischen St. Johann und Westendorf nicht nur zur Hahnenkamm-, sondern auch zur Hornbahn (Hauptbahnhof). Durch diesen nachhaltigen Qualitätsfokus – nicht nur am Berg, sondern auch verkehrsseitig im Tal – wird höchste, verantwortungsvolle Servicequalität angeboten.

Das Kitzbüheler Horn ist familientauglich
Dass höchste Qualität auch zu familientauglichen niedrigen Preisen angeboten werden kann, beweist die Bergbahn AG Kitzbühel nachdrücklich mit dem Horn Special Angebot, wo den ganzen Winter hindurch die Tageskarte für Kinder um nur 10 Euro, für Jugendliche um 18 Euro und für Erwachsene um 40 Euro angeboten wird. Elisabeth M. Pöll

Stefan Seeber, Josef Burger, Walter Astl, Klaus Winkler, Florian Wörgetter, Signe Reisch, Martin Leitner, Diakon Manfred Prodinger und Maximilian Koidl bei der Banddurchschneidung für die neue Raintalbahn. 

Fotos: Pöll, Michael Werlberger

 
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