21.05.2016
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Projekt Klein- und Flurdenkmäler

14 Gemeinden des Regionalmanagements Kitzbüheler Alpen meldeten sich, um am EU-geförderten Projekt „Klein- und Flurdenkmäler“ teilzunehmen. In der Windau-Lounge fand die Auftaktveranstaltung statt.

Bezirk | „Es geht um das Wahrnehmen und transparent machen, damit das Wissen um diese Denkmäler erhalten bleibt“, wandte sich Barbara Loferer-Lainer an die interessierten Denkmalforscher der Region.

Vielfach waren es die Ortschronisten, die sich darüber informierten, aber auch einige Bürgermeister waren vertreten.
Sowohl in Salzburg als auch in Niederösterreich beschäftigt man sich schon viele Jahre mit dieser Thematik und die Akteure haben sich bereits umfangreiches Wissen im Erfassen der Daten und der Übertragung in eine Datenbank angeeignet. Von diesem Wissen kann das bereits zugesagte Förderprojekt profitieren. „Es ist alles einfach und strukturiert aufgebaut und es lässt sich weiter entwickeln“, sagt Projektleiter Ingo Breitfuss, der sowohl in Salzburg als auch in NÖ mitgewirkt hat.

Für Ende Mai sind zwei Workshops geplant – in Kramsach und im Brixental, bei denen es darum geht, einerseits mit dem technischen Hintergrund des Erfassens vertraut zu werden, andererseits wird auch der Leitfaden erklärt, anhand dessen man ein Denkmal kategorisieren kann.

Interessierte Gemeinden können sich noch melden

„Mit diesem Projekt sind wir  die Pilotregion für Tirol“, erklärt Loferer-Lainer. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 100.000 Euro, wovon 70 Prozent von der EU bzw. vom Bund gefördert werden. Besonders interessant ist dieses Projekt auch deshalb, weil zu den Klein- und Flurdenkmälern ein QR-Code angefertigt wird, sodass die Informationen sofort per Handy den Interessierten zur Verfügung stehen. Inwiefern diese Daten touristisch genützt werden, hängt von der jeweiligen Gemeinde und den Tourismusverbänden ab, denn die Nutzung ist jeder Gemeinde selbst überlassen. Interessierte Gemeinden können sich auch jetzt noch melden.

Die Geschäftsführerin des Regionalmanagements beteuerte, dass mit dem zugesagten Fördergeld sehr sparsam umgegangen werde, alles was im ersten Teil des Projekts nicht verbraucht wird, kann in den zweiten Teil übertragen werden. Dabei sollte eine App erstellt werden und wissenschaftliche Abklärung und Ergänzung erfolgen.

Josef Hechenbichler, Obmann des Tiroler Bildungsforums beteuerte die Wichtigkeit dieser Arbeit, um die Geschichte einer Gemeinde sichtbar zu machen.

Auch der Itterer Bürgermeister Josef Kahn ist überzeugt von dem Projekt, da ihm für „seine“ kleine Gemeinde nichts Vergleichbares zur Verfügung steht. be

Bild: Startveranstaltung mit den Teilnehmern aus den Gemeinden des Regionalmanagements Kitzbüheler Alpen. Foto: Eberharter

 
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