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17.06.2019
News  
 

Prieling weiter auf Siegerstraße

Reith  | Für Nadja Prieling geht die Rennsaison intensiv weiter: eine Herausforderung war beispielsweise das Bergzeitfahren im Eiskanal von Igls.

1,1 Kilometer und 110 Höhenmeter galt es in der Bobbahn zu bewältigen. „Das kürzeste aber für mich intensivste Rennen der Saison“, so Prieling.
Das Wetter war optimal für diese außergewöhnliche Herausforderung. Bei einer nassen Bahn wären keine absoluten Top-Zeiten möglich, da sich die Betonröhre zu einer recht glatten Angelegenheit verwandelt. Aber die Strecke präsentierte sich in einwandfreiem Zustand.
„Die Aufwärmphase erfolgte voll fokussiert und ich fühlte mich mental bereit für dieses hochintensive Rennen“, führt die Athletin weiter aus. Bei Top-Stimmung entlang der Strecke konnte ich mich gut überwinden und mit einer Zeit von 03:52 Minuten die Ziellinie überqueren. Wie im Vorjahr durfte sie sich über den Gesamtsieg freuen.“

Glocknerkönigin 2019
Der Glocknerkönig zieht jedes Jahr über 2500 Radsportler an. Die Auffahrt über die Großglockner Hochalpenstraße ist auch für Nadja Prieling ein absolutes Highlight. Die sehr gleichmäßige Steigung mit einem atemberaubenden Panorama macht jede Befahrung zu einem besonderen Erlebnis.
„Wie im Vorjahr startete ich auch heuer wieder auf der Ultra-Strecke, die bis zur Edelweissspitze führt“, resümiert Prieling. 29 Kilometer und 1800 Höhenmeter waren zu bewältigen. Pünktlich um 7 Uhr fiel in Bruck a. d. Glocknerstraße der Startschuss. Von Beginn an wurde gleich ordentlich aufs Tempo gedrückt. Matthias Brändle übernahm die Führungsarbeit und brachte Prieling schon im Flachstück nach Fusch an die Grenzen. Mit Mühe konnte sie die Führungsgruppe bis zur Embachkapelle halten. „Die ersten Kilometer des Anstieges nahm ich sehr dosiert in Angriff, um mich von der intensiven Anfangsphase zu erholen. Es fühlte sich richtig zäh an. Trotz allem ist es mir aber recht schnell gelungen meinen Rhythmus zu finden und als Führende der Ultra-Wertung die Zwischenzeit bei der Maut zu erreichen“, sagt Prieling. Sie kämpfte erfolgreich darum, das Thema zu halten, denn: „Ich wollte diesen Sieg unbedingt einfahren.“ Das Publikum peitschte sie weiter: Bei unbeschreiblicher Stimmung erreichte sie nach 01:49:06 Std. als erste Dame das Ziel auf 2572 Metern. „Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich nach meinem Sieg 2014 auf der Classic-Strecke nun auch den Titel auf der Ultra-Strecke holen konnte“, jubelt die Athletin.

Nadja Prieling krönte sich zur Glocknerkönigin. Außerdem bewies sie sich im Eiskanal in Igls. Foto: www.marathon-photos.com

 
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