15.08.2017
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Pläne für Pavillon fast fertig

Abgespeckt wurden die Pläne für den Neubau des Musikpavillons in St. Ulrich. Vizebürgermeister Christoph Würtl stellte vergangene Woche die abgeänderten Pläne im Gemeinderat vor.

St.Ulrich | Seit rund zwei Jahren wird in St. Ulrich, wie berichtet, intensiv an den Planungen für den neuen Musikpavillon gearbeitet. „Der bestehende Pavillon wurde bereits Anfang der 1970er Jahre gebaut und ist unter anderem auch zu klein geworden“, erklärt St. Ulrichs Dorfchefin Brigitte Lackner. Überdies sei es so, dass die Musikkapelle quasi auf die Straße hinaus musizieren muss. Der neue Pavillon soll von der Straße abgedreht gebaut werden. Benötigt wird auch ein neues Probelokal. Im Rahmen der ersten Planungen wurde eine komplette Unterkellerung angedacht. Im Untergeschoss sollten Lager, Sitzungslokal sowie WC-Anlagen untergebracht werden.

Einen Grundsatzbeschluss des Gemeinderates für einen Neubau des Pavillons gab es bereits. Vergangene Woche stellte Vize-Bürgermeister Christoph Würtl, der nicht nur Bauplaner ist, sondern auch Obmann der Musikkapelle und daher genau weiß was benötigt wird, das abgeänderte Projekt vor.

„Wir sind inzwischen draufgekommen, dass wir mit den Kosten explodieren, wenn wir den Pavillon unterkellern“, informierte Würtl. Daher hat er die Planungen abgeändert. Auf das Sitzungslokal wird verzichtet, WC-Anlagen und Lager werden an anderer Stelle realisiert. Abgerissen wird überdies das bestehende Probelokal, das zu klein geworden ist. Das neue Probelokal wird ebenfalls im Bereich des Pavillons errichtet. Immerhin hat die St. Ulricher Musikkapelle inzwischen 68 aktive Mitglieder.

Schlechter Untergrund

„Die Kosten für eine Unterkellerung wären auch deshalb so hoch, weil der Boden dort sehr schlecht ist“, weiß Bürgermeisterin Brigitte Lackner. Die Bauarbeiten wären daher immens aufwändig. Der Gemeinderat zeigte sich von den Plänen an und für sich sehr angetan, wenn auch von einem „sehr dominanten Gebäude“ die Rede ist. Die Bürgermeisterin betonte überdies, dass es ihr sehr wichtig sei, dass der „Brunnen am Dorfplatz freibleibt.“

Keine Informationen über die Kosten

Einen Zeitpunkt für die Realisierung des Baus gibt es derzeit noch nicht. „Wir sind mit der Planung aber soweit fertig“, informiert Christoph Würtl. Jetzt gehe es vorerst um die Finanzierung. Eine Kostenschätzung gibt es zwar, noch aber will sich Würtl nicht in die Karten schauen lassen. Auch im Gemeinderat nannte er keine Zahlen. Er suche als Erstes jetzt das Gespräch mit dem Land Tirol, um dort Förderungen für den Neubau lukrieren zu können. „Daher möchten wir nicht, dass vorher schon Zahlen bekannt werden“, betont der Musikobmann, der hofft, rasch die notwendige Finanzierung auf die Beine stellen zu können. Auch die Musikantinnen und Musikanten werden natürlich beim Bau mithelfen, wie auch schon mehrmals betont wurde. Margret Klausner

 
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