11.09.2016
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Pfarrer Ralf Peter festlich empfangen

Durch das überraschende Ableben von Franz Hirn, dem langjährigen Pfarrer von Fieberbrunn und Hochfilzen knapp vor seiner Pensionierung, war das Pfarreramt dieser beiden Pfarren einige Monate verweist.

Fieberbrunn,Hochfilzen | Nun hat Erzbischof Franz Lackner den jungen Kooperator Ralf Peter für diese Pfarren ausersehen und das entsprach ganz den Wünschen des neuen Pfarrers.

Im Jahre 1971 in Buchen, einem Städtchen im deutschen Odenwald geboren, ging Ralf Peter gleich nach seiner erfolgreichen Ablegung des Abiturs nach Österreich, studierte Fachtheologie und Religionspädagogik in Salzburg und war als Religionslehrer tätig. Im Mai des Jahres 2007 erfolgte die Weihe zum Diakon und fünf Jahre später wurde er, nachdem er das entsprechende Studium absolvierte, zum Priester geweiht. Die ersten beiden Jahre fungierte er als Kooperator in St. Johann in Tirol und Oberndorf, half aber zuweilen in Fieberbrunn aus. Die vergangenen beiden Jahre war er Kooperator im Gasteiner Tal. Daher nahm der dortige Pfarrer Richard Weyringer als sein letzter „Arbeitgeber“ an der feierlichen Pfarrübergabe in Fieberbrunn teil.  

Alle Fieberbrunner Traditionsvereine nahmen am vergangenen Samstagabend am Hauptplatz in Fieberbrunn Aufstellung, um den neuen Pfarrer zu begrüßen. Bürgermeister Walter Astner und Pfarrgemeinderatsobmann Josef Hofer zeigten sich in ihren kurzen Reden sichtlich erfreut, dass die Pfarre Fieberbrunn nun wieder ein Oberhaupt hat. Im festlichen Zug ging’s dann zur Kirche. Davor erfolgte symbolisch die Schlüsselübergabe und dort zelebrierten Dechant Johann Trausnitz, der neue Pfarrer Ralf Peter, der Gasteiner Pfarrer Richard Weyringer und der Nachbarpfarrer Santan Fernandes aus St. Ulrich die Festmesse. Bemerkenswert war dabei die Predigt von Dechant Johann Trausnitz, der den Kölner Kardinal Joachim Meissner zitierte, in dem dieser bereits vor 15 Jahren die Bürokratisierung der Kirche bemängelte. Und der Dechant zitierte auch einen einfachen Landpfarrer, der meinte: „Zwischen Gott und mir ist zu viel Papier!“ Ein Problem der Kirche, das zudem noch wächst.

Am Sonntag der Empfang in Hochfilzen

Auch in Hochfilzen am darauffolgenden Sonntagvormittag waren die Traditionsvereine gestellt, um den neuen Pfarrer zu begrüßen. Dies taten dann in kurzen Reden Vizebürgermeisterin Michaela Wallner und Pfarrgemeinderatsobmann Franz Fischeneder. Vor der Kirche erfolgte dann – wie in Fieberbrunn – die symbolische Schlüsselübergabe. Die Festmesse zelebrierten dann Dechant Johann Trausnitz mit dem neuen Pfarrer Ralf Peter und dem Diakon Kurt Fastner aus dem salzburgischen Adnet. Wie in Fieberbrunn gab’s zum Abschluss eine Agape. ersi

Bild: Festliche Messe in der Fieberbrunner Kirche mit (v.l.) Dechant Johann Trausnitz, dem neuen Pfarrer Ralf Peter, dem Gasteiner Pfarrer Richard Weyringer – und dem Nachbarpfarrer Santan Fernandes aus St. Ulrich.

 
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