31.08.2018
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Pfarrer Gerhard Erlmoser

28 Jahre lang war Gerhard Erlmoser Pfarrer von Kirchberg und Aschau, am 1. September verabschiedet sich der allseits beliebte Geistliche in den wohlverdienten Ruhestand.  Dem Pfarrverband Oberes Brixental will er trotzdem erhalten bleiben, wie er verrät.    

Kirchberg  |  Von der Taufe bis zum Begräbnis, von der Erstkommunion bis zur Trauung, vom Antlassritt bis zur Bergmesse, vom Hirtenspiel bis zu Vereinszusammenkünften: In Kirchberg-Aschau sowie im Pfarrverband gab es in den vergangenen 28 Jahren kaum einen geistlichen und auch keinen weltlichen Anlass, an dem Pfarrer Gerhard Erlmoser nicht mitgewirkt hat. Und es gibt in seiner Pfarre wohl auch kaum einen Mitchristen,  dem er nicht ein Sakrament gespendet oder auf besondere Art durchs Leben begleitet hat, zum Teil sogar in zweiter Generation. Jedes Sakrament und jede kirchliche Feier sei immer wieder ein Höhepunkt in seinem priesterlichen Dasein gewesen, erinnert sich Pfarrer Gerhard Erlmoser. „Wenn ich die Kinder meiner ehemaligen Ministranten oder Schüler taufen durfte, war das jedes Mal ein besonderer Moment, wie auch das Lächeln eines Kindes.“  

Er sei, so sagt der Priester über sich selbst, mit Leib und Seele Landpfarrer und Seelsorger. „Ich habe darin meine Berufung gefunden, für die Menschen da zu sein. Das war und das ist mein Leben.“  43 Jahre Priestertum seien eine schöne und überaus erfüllende Zeit gewesen, resümiert Pfarrer Erlmoser, der sich zugleich bei seinen vielen Helfern bedanken will, die ihm bei der Erfüllung seiner Aufgaben stets zur Seite gestanden sind. Er freut sich nun auf den neuen Lebensabschnitt, trotzdem nimmt er mit Wehmut Abschied. Der Pfarre Kirchberg-Aschau bleibt er im September jedenfalls noch erhalten, um das Amt an den Nachfolger zu übergeben. Ein abruptes Ende seines geistlichen Wirkens könne er sich gar nicht vorstellen, meint Pfarrer Erlmoser, der künftig in Westendorf beheimatet sein wird.  „Als Aushilfspfarrer werde ich sehr gerne die eine oder andere Aufgabe im Pfarrverband übernehmen.“  

Vorerst aber freut er sich auf  das Erntedankfest, an dem er gemeinsam mit seinen Mitchristen einen Dankgottesdienst feiern wird. Und natürlich wird er hoch zu Ross auch am Brixentaler Antlassritt im kommenden Jahr wieder teilnehmen – so wie in den vergangenen 28 Jahren.
Alexandra Fusser

Biografie

Gerhard Erlmoser, geboren am 28. April 1948, in Lamprechtshausen, absolvierte nach dem frühen Tod der Eltern die Ausbildung zum Volksschullehrer und unterrichtete an der VS Obereching/St. Georgen (1967-1970). Eintritt in das Priesterseminar und Aufnahme des Theologiestudiums in Salzburg 1970. Priesterweihe 1975 durch Erzbischof Karl Berg, Primizfeier in Kirchdorf/Tirol. Kooperatorenjahre (1975 - 1983) in Schwarzach-St. Veit, Golling, St. Johann/P. und Kleinarl, dann Pfarrer in Wagrain und Kleinarl (1984 - 1990).  Ab 1. September 1990 Pfarrer in Kirchberg und Aschau, zusätzlich Provisor in Reith, Aurach, Jochberg und Westendorf sowie Religionslehrer in Kirchberg und Aschau. Zuletzt Leiter des Pfarrverbandes „Oberes Brixental“. Träger des Kirchberger Ehrenringes.

 
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