16.11.2018
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Osl: Neustart nach Verletzung

Elisabeth (Lisi) Osl, Gesamtweltcupsiegerin und Olympiastarterin, befindet sich nach ihrer schweren Verletzung bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz im September bereits wieder im leichten Training. Trotzdem fand sie  Zeit für ein persönliches Gespräch:

Lisi, wie bist Du mit der Saison 2018 bis zu Deiner Verletzung zufrieden?
„Ich war eigentlich sehr gut in Form, Trainingslager und Aufbaurennen verliefen großartig, nur die Ergebnisse bei den Weltcuprennen trotz guter Form waren für mich nicht zufriedenstellend. Zur Weltmeisterschaft im September (Red.: Schweiz) war ich für mich in Höchstform, doch dann kam schon nach kurzer Fahrstrecke an einem kaum fahrbaren Streckenabschnitt die Verletzung mit dem Knöchel – und Schienbeinbruch.

Der Heilungsprozeß läuft gut – Du sollst ja bereits wieder leicht trainieren?
Lisi (lacht) – Ja, es geht alles viel schneller als erwartet. Dachte ich vor der Operation nur daran, wieder Hobbysport betreiben zu können, so war ich danach schon wieder sehr positiv. Besten Dank an meine Partner (Sponsoren und Physiotherapeut) vor Ort – die haben immer an mich geglaubt und mich auch in der schwierigen zweiten Saisonhälfte unterstützt. Die Genesung und Therapie verläuft sehr vielversprechend. Ich sollte zum Beispiel etwa sechs Wochen mit Krücken gehen, bereits nach vier Wochen war ich ohne unterwegs. Bis zu den ersten Trainingslagern mit dem Team in Spanien sollte mein Bein wieder voll belastbar sein. Durch den guten Verlauf bin ich nun wieder bester Dinge für die kommende Saison.“

Wie wohl fühlst du Dich denn im neuen Team Brunex Felt?
„Der Teamwechsel Anfang 2018 war das Beste, das ich machen konnte. Wir bekommen neuestes Material, haben beste Trainingsbedingungen und der Rennkalender wird individuell gestaltet. Dadurch wird keiner von uns verheizt und ausgepowert. Noch dazu ist mit Max Foidl (Kitzbühel) ja noch ein cooler Typ aus der Gegend mit mir ins Team gewechselt – so habe ich immer ein Stück Heimat mit.“

Welche Ziele hast Du für die Saison 2019?
„Im Großen und Ganzen möchte ich mich selber nicht mehr so unter Druck setzen, aber der Fokus liegt sicher wieder auf den Weltcups. Da das erste Weltcuprennen erst im Mai stattfindet, beginnen wir mit Trainingslager und Vorbereitungsrennen im Februar in Spanien. Mein Ziel ist es, wieder in die Top 15 zu fahren, was bei der immer größer werdenden Dichte schwierig genug ist. Dadurch kann ich dann aber auch mithelfen, einen Quotenplatz für Olympia 2020 für Österreich zu bekommen. Ob dann Laura (Stigger – Doppelte Juniorenweltmeisterin Mountainike und Straße) den Platz in Anspruch nehmen wird, wird sich weisen.
Das Gespräch fühte Alex Gogl, Bild: FANtastic

 
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