26.03.2016
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Nur noch vier Stadträte in Kitzbühel

Kitzbühel | Bei der Vergabe der Sitze wurde die Opposition ausgebremst - Sitze im Stadtrat wurden reduziert. Bei der konstituierenden Sitzung einigte sich der Kitzbüheler Gemeinderat mehrheitlich auf nur noch vier Stadträte. Das Amt des Vizebürgermeisters belegen Gerhard Eilenberger (Bürgermeisterliste Klaus Winkler) und Walter Zimmermann (Wir für Kitzbühel).

Der Kitzbüheler Gemeinderat hat die Möglichkeit bis zu vier weitere Stadträte zum Bürgermeister und den beiden Vizebürgermeistern zu wählen. Seitens der Bürgermeisterliste kam der Antrag, das Gremium nur mit einer weiteren Person zu besetzen. Seitens FPÖ und UK wurden zwar die Anträge auf zwei bzw. drei weitere Stadträte gestellt, mit 14 Ja-Stimmen erhielt aber der Antrag der Bürgermeisterliste den Zuschlag. Nach dem d‘Hondtschen Verfahren wurde Ellen Sieberer (Bürgermeisterliste) in den Stadtrat bestellt.

Aufgrund der Listenkoppelung zwischen „Wir für Kitzbühel“ und den „Grünen“ konnten diese beiden Fraktionen mehr Stimmen als die Liste „UK“ aufweisen und somit den Anspruch auf den Vizebürgermeister stellen. Bei der geheimen Abstimmung fielen zehn der Stimmen auf Gerhard Eilenberger (Bürgermeisterliste) und vier Stimmen auf Walter Zimmermann. Damit haben die beiden nun das Amt des Vize-Bürgermeisters inne.

Sechs anstelle wie bisher vier Personen gehören künftig den Ausschüssen an. Neben vier Vertretern der ÖVP-nahen Liste ist in jedem Ausschuss auch ein Mitglied der Fraktionen „Wir für Kitzbühel“ und „UK“ vertreten. Die beiden Oppositionsparteien erhielten dabei auch den Vorsitz in jenen Ausschüssen, an denen sie am meisten Kritik übten. Thomas Nothegger (UK) ist Obmann vom Ausschuss für Wohnungen, Alexander Gamper (FPÖ) leitet den Ausschuss für Innenstadt, ruhenden Verkehr und Taxis.
Zum Abschluss der konstituierenden Sitzung rief Bürgermeister Klaus Winkler alle Gemeinderäte und auch Ersatzgemeinderäte zur konstruktiven Arbeit auf. „Große Aufgaben und Pläne stehen vor der Tür, die wir mit Verantwortung und gemeinsamer Arbeit zu schaffen haben. Gemeindepolitik bedeutet, den Konsens zu finden und keine Konfrontationspolitik zu betreiben. Gemessen werden wir an dem was in Kitzbühel geschieht und getätigt wird. Wir werden jährlich unser Arbeitsprogramm definieren und uns Ziele setzen“, so Winkler. Elisabeth M. Pöll

 
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