07.06.2016
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Noch kein Wechsel in Kössen

Die Rekonvaleszenz des Kössener Bürgermeisters dauert noch an. Die für 30. Mai geplante konstituierende Sitzung wurde daher erneut verschoben. Laut Marianne Döttlinger von der Gemeindeaufsicht der Bezirkshauptmannschaft sei das laut Tiroler Gemeindeordnung kein Problem, die bis zur Wahl im letzten Februar amtierenden Mandatare bleiben bis zur Rückkehr des Bürgermeisters weiter im Dienst.

Kössen | Bis vor kurzem waren die Kössener zuversichtlich, die konstituierende Gemeinderatssitzung samt Wahl des Vizebürgermeisters sowie der Ausschüsse am 30. Mai abhalten zu können. Allerdings verschiebt sich diese jetzt doch ein weiteres Mal. „Die konstituierende Gemeinderatssitzung findet nicht am 30. Mai 2016 statt“, so die knappe Auskunft aus der Gemeindestube. Mehr Informationen gibt es noch nicht. Bereits bei der Gemeinderatswahl Ende Februar war klar, dass sich der „Dienstbeginn“ der neuen Gemeinderatsmandatare verschieben wird.

Ist laut Tiroler Gemeindeordnung die Abhaltung der konstituierenden Sitzung innerhalb einiger Wochen nach der Wahl vorgesehen, war das in Kössen aufgrund der Erkrankung des mit großer Mehrheit gewählten Bürgermeisters Vinzenz Schlechter nicht möglich. Der bisherige Vizebürgermeister Herbert Exenberger, der sich eigentlich nach der Wahl in den politischen Ruhestand verabschieden wollte, führt die Gemeindegeschäfte derzeit weiter. Und das wird er auch noch länger tun. Erst mit Rückkehr Schlechters kann der neu gewählte Gemeinderat seine Arbeit aufnehmen.

Großer Konsens zwischen den Parteien

Auch für Marianne Döttlinger von der Gemeindeaufsicht der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel ist das eine neue Situation, wenn auch, wie sie sagt, nach der Tiroler Gemeindeordnung kein Problem. „Die Verschiebung der konstituierenden Sitzung ist noch einmal möglich“, informiert Döttlinger, „zumal das Ende der Rekonvaleszenz des Bürgermeisters jetzt absehbar ist.“ In Kössen gäbe es überdies einen großen Konsens zwischen den Verantwortlichen der gewählten Gemeinderatsfraktionen, weiß Döttlinger. Daher könne es derzeit weiterlaufen wie bisher. Vizebürgermeister Herbert Exenberger war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. M. Klausner

 
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