30.12.2020
News  
 

Niederlage gegen Titelanwärter

Für den EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel gab es gegen Laibach nichts zu holen. Auswärts mussten sich die Kitzbüheler trotz der starken ersten 30 Minuten am Ende klar mit 9:2 geschlagen geben.
 
Kitzbühel | Im letzten Spiel vor Weihnachten ging es für die Mannschaft der Adler rund um Kapitän Christopher Feix nach Slowenien. Der HK Laibach ist exzellent in die Saison gestartet und gilt auch heuer wieder als einer der großen Favoriten auf den Titel. Trotz der klaren Ausgangssituation versteckten sich die Adler zu Beginn überhaupt nicht und boten den Slowenen ein Spiel auf Augenhöhe. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels dann ein Powerplay für die Adler. Patrick Bolterle ließ sich diese Überzahlmöglichkeit nicht entgehen und schoss in der 19 Spielminute zum 0:1 für die Gamsstädter ein. Die Antwort der Hausherren ließ jedoch nur 39 Sekunden auf sich warten. Jan Drozg glich für die Slowenen zum 1:1 aus. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die erste Drittelpause.

Auch in den zweiten Abschnitt starteten die Adler stark. Pontus Wernerson sorgte in der 25. Minute für die erneute Führung zum 1:2. Dann schalteten die Slowenen jedoch einen Gang höher und zeigten ihre Klasse. Mit fünf Treffern innerhalb von neun Minuten sorgten die Hausherren für klare Verhältnisse.

Am Ende ungefährdeter Heimsieg für Laibach
Mit dem komfortablen Zwischenstand von 6:2 kontrollierten die Slowenen das dritte Spieldrittel und sorgten mit drei weiteren Treffern für klare Verhältnisse und den 9:2-Heimerfolg. „30 Minuten haben wir sehr gut gespielt, aber dann hat Laibach gezeigt, dass sie das stärkste Team der Liga sind. 9:2 ist zu hoch, aber wir werden aus diesem Abend lernen”, sagte Co-Trainer Peter Ekroth nach der „Lehrstunde“.

Verteidiger David Kreuter zählte noch zu den Besten: Er lieferte u.a. den Assist zur 1:0-Führung. Aber was passierte nach den tollen ersten 30 Minuten? „Wir waren in unserem Drittel nicht konsequent genug und die Laibacher haben mit ihrer Klasse leider die Möglichkeiten genützt. Solche Fehler wie wir sie gemacht haben, darfst du dir gegen eine Mannschaft wie Laibach nicht leisten”, sagt David Kreuter selbstkritisch. Und wie sieht der Kärntner den bisherigen Saisonverlauf? „Wir könnten bestimmt mit mehr Punkten dastehen, als wir es derzeit tun. Leider haben wir ein paar Spiele unglücklich verloren und waren in anderen einfach nicht konsequent genug. Was in den nächsten Spielen wichtig wird: die Chancenauswertung! Wir müssen mehr Tore schießen und härter arbeiten. Das Potential für eine gute Platzierung ist auf jeden Fall da. Wir müssen nur einen Weg finden, die wichtigen Spiele für uns zu entscheiden. Jetzt heißt es: Über Weihnachten Batterien aufladen und dann geht die Arbeit weiter.“ Markus Ehrensperger

Bild: Für Adler Goalie Dominik Frank und seine Vorderleute gab es gegen Titelanwärter Laibach nichts zu holen. Foto: HK Laibach

 
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