17.06.2017
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Neues Zuhause für Insam Werke

Die Stadt Kitzbühel kümmert sich nun um den Nachlass von Ernst Insam. Einen Teil der umfangreichen Sammlung bekommt die Stadt geschenkt.

Kitzbühel | 2014 verstarb der Kitzbüheler Maler und Werbegrafiker Ernst Insam im 88. Lebensjahr. Er war ein Weitgereister, der doch immer sehr an seiner Heimat hing. „Es ist für uns eine große Freude und Papa hätte es auch sehr gefreut, dass sein Nachlass in seiner Heimatstadt einen Platz findet“, betont Lisa Insam. Die Familie Insam kam letzte Woche extra von Norwegen nach Kitzbühel, um am 90. Geburtstag des Künstlers die Übergabe der Sammlung zu verkünden.

15 % der Sammlung gehen an die Stadt

Die Familie Insam schenkt 15 Prozent des umfangreichen Nachlasses der Stadt Kitzbühel. Auch die restlichen Werke werden der Stadt zur Aufbewahrung überlassen. „Diese Lösung wäre im Sinne von Ernst gewesen“, erklärt auch Bürgermeister Klaus Winkler, der den Künstler gut kannte.

Im Nachlass befindet sich sogar ein Autodach

Wie umfangreich die Hinterlassenschaft des Malers und Werbegrafikers ist, weiß seine Nachlassverwalterin, die Kitzbüheler Galeristin Sabina Überall. „Seine Schaffenskraft war immens. Neben zahlreichen Bildern haben wir sogar ein Autodach in der Sammlung“, erzählt Überall. Alleine 800 Ölbilder und mehr als doppelt so viele Aquarellbilder hat der Künstler hinterlassen.

Ein Querschnitt seines künstlerischen Schaffens

Zusammen mit einem Kunstexperten sucht Museumsdirektor Wido Sieberer die Werke, die in den Besitz der Stadt übergehen nun aus. „Wir sind bemüht, einen Querschnitt des Schaffens von Ernst Insam für die Stadt zu sichern“, erklärt Sieberer. Im Museum Kitzbühel soll der Künstler in Zukunft immer wieder mit Ausstellungen gewürdigt werden.

Nachlassverwalterin Sabina Überall und seine Familie würden sich wünschen, dass für Ernst Insam ein stetiger Platz im Museum in Kitzbühel eingerichtet wird. Johanna Monitzer

Bild: Nachlassverwalterin Sabina Überall, Vize-Bgm. Walter Zimmermann, Lisa Insam, Bgm. Klaus Winkler, Ina Insam und Museumsdirektor Wido Sieberer  (v. li.) freuten sich, dass der Nachlass von Ernst Insam nun in guten Händen ist. Foto: Monitzer

 
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