22.07.2020
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Neues Heim für Kössener Helfer

Vor einigen Wochen ist die Ortsstelle des Roten Kreuzes in ihre neuen Räume übersiedelt. Tafel und Schulungsraum werden noch während des Sommers fertiggestellt.

Kössen | Es war ein langgehegter Wunsch, der jetzt mit dem Umzug in die neue Ortsstelle für die Mitglieder des Roten Kreuzes im Kaiserwinkl in Erfüllung gegangen ist. Bisher waren die  Mitarbeiter – ehrenamtlich wie hauptberuflich – im ehemaligen Schwesternheim inmitten Kössens untergebracht. Nicht nur zu klein und nicht mehr den heutigen Ansprüchen gerecht, war die Wache auch verkehrstechnisch schlecht erreichbar.
Daher lag der Gedanke nahe, in größere und vor allem leichter erreichbare Räumlichkeiten umzusiedeln. Laut Ortsstellenleiter Stefan Gonzo sind beim Roten Kreuz in Kössen, das auch für die Gemeinde Schwendt sowie bezirksübergreifend für Walchsee zuständig ist, rund 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv.

Als sich Gelegenheit bot, Räumlichkeiten der ehemaligen Tischlerei Scharnagl in der Klobensteinerstraße direkt neben der Staffenbrücke zu erwerben, griff das Rote Kreuz zu. „Insgesamt sind es drei Eigentümer, die sich die Liegenschaft jetzt teilen“, informiert Bürgermeister Reinhold Flörl. Einen Teil kaufte die Gemeinde für die Bergrettung an, die ebenfalls in beengten Verhältnissen mitten im Dorf untergebracht war, und sich jetzt ebenfalls über eine neue Ortsstelle freut. Direkt anschließend hat das Rote Kreuz zugeschlagen. Ein Teil des Komplexes verblieb im Eigentum des ursprünglichen Besitzers, der dort Gewerberäumlichkeiten anbietet.

24 Jahre Dienst im Schwesternheim
24 Jahre waren die Kössener Retter im Schwesternheim untergebracht. 8800 Stunden wurde im Dorfzentrum zum Wohle der Mitbürger Dienst gemacht.
Mit Rettungsdienst, Krisenintervention, Essen auf Rädern, einer sehr aktiven Jugendgruppe, der Tafel sowie Sozialbegleitung hat sich das Leistungsspektrum in den letzten Jahren stark erweitert und der Platz wurde immer beengter. „Deshalb freuen wir uns sehr über unser neues Zuhause in der Klobensteinerstraße, wo wir alle gemeinsam in einem Gebäude wieder Platz finden“, sagt Ortstellenleiter Stefan Gonzo. Vor etwas über einem Jahr wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Rund 1700 Stunden haben die Mitglieder selber in die neue Wache investiert.

Über 200.000 Euro dank Busteinaktion
Die Kössener Verantwortlichen riefen eine Bausteinaktion ins Leben und konnten weit über 200.000 Euro lukrieren. „Bis auf den Schulungsraum und die Tafel sind wir fertig. Die Tafel bleibt während des Sommers noch im Altenwohnheim“, freut sich Gonzo, der bedauert, dass das geplante Einweihungsfest coronabedingt ins Wasser gefallen ist. Dieses wird aber nächstes Jahhres gemeinsam mit dem 50-Jahr- Jubiläum des Vereins begangen, so Gonzo. Margret Klausner

Foto: Wo ehemals die Tischlerei Scharnagl stand, hat jetzt nicht nur die Ortsstelle des Roten Kreuzes Kössen eine neue Heimat gefunden, auch die Bergrettung ist an den Ortsrand an der Straße nach Schleching übersiedelt. Foto: Klausner

 
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