22.12.2017
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Neuer Glanz für den Dorfkern

Im neuen Jahr stehen einige größere Projekte in Oberndorf an. So soll u.a. der Dorfkern einladender gestaltet werden.

Oberndorf | Gut gewirtschaftet habe man im vergangenen Jahr – verkündete die Oberndorfer Gemeindeführung in ihrer jüngsten Sitzung letzte Woche. „Den geplanten Kredit über 650.000 Euro mussten wir nicht aufnehmen, aber vielleicht brauchen wir ihn im nächsten Jahr“, veranschaulicht Bürgermeister Hans Schweigkofler. Der Schuldenstand beträgt, lt. Amtsleiter Richard Ziepl,  derzeit rund 670.000 Euro. Die Kredite wurden für die Sanierung der Schule sowie für den Bau des Hortes aufgenommen.

Arbeitskreis wird ins Leben gerufen

Im nächsten Jahr stehen in Oberndorf einige Projekte an. Bereits freigegeben hat der Gemeinderat die Mittel (70.000 Euro) für den neuen Dorfbrunnen, der vom Künstler Peter Semperboni gestaltet wird. Aber nicht nur der Brunnen, auch der Dorfkern im Gesamten soll im neuen Glanz erstrahlen. Anfang des nächsten Jahres wird ein Arbeitskreis eingerichtet, in dem  Gemeinderäte, Anrainer, Vertreter des Tourismusverbandes sowie der örtliche Steinmetz zusammen mit einem Architekten eine Planung erarbeiten sollen. Für die Gestaltung des Dorfkerns sind 100.000 Euro im Budget vorgesehen.

Einige Straßensanierungen stehen im nächsten Jahr auch auf der Agenda der Gemeinde. So wurden etwa für die Rerobichlstraße 150.000 Euro veranschlagt. Für Radwege werden 100.000 Euro bereitgehalten.

Die Gemeinde will zwei Hektar Wald kaufen

Im kommenden Jahr sollen auch zwei Grundkäufe über die Bühne gehen. Die Gemeinde sichert sich einen zwei Hektar  großen Wald (Kaufpreis vier Euro/m2) und will eine Fläche von der ÖBB im Bereich des Bauhofes erwerben. „Die Fläche von der ÖBB brauchen wir, um Dinge dort zu lagern“, erklärt der Bürgermeister.

Den Wald sieht die Gemeinde als eine Investition in die Zukunft. „Hier könnte ein Freizeitangebot entstehen – es gibt einige Ideen, fix ist aber noch nichts. Generell sind wir als Gemeinde bemüht, Flächen zu erwerben“, betont Bgm. Schweigkofler. Für die beiden Grundkäufe hat die Gemeindeführung insgesamt 115.000 Euro veranschlagt.

Bewegungspark beim Spielplatz geplant

Beim Spielplatz will die Gemeinde um 50.000 Euro einen Bewegungspark installieren. „Das sind Geräte, wie im Fitnessstudio – aber eben nur im Freien“, erklärt Schweigkofler. Weitere große einmalige Budgetposten sind die Sanierung des Tiefbrunnes beim Ortsteil Wiesenschwang (150.000 Euro), sowie die weitere Erschließung der neuen Dorfbachsiedlung  (330.000 Euro). Auch der zweite Teilbetrag für das neue Feuerwehrauto (135.000 Euro) wird im kommenden Jahr fällig.

6,237 Millionen für 2018 veranschlagt

Im ordentlichen Haushalt veranschlagte die Gemeindeführung für das Jahr 2018 insgesamt 6,237 Mio. Euro. Im außerordentlichen Haushalt 330.000 Euro. Finanziert werden die Projekte aus den laufenden Einnahmen, Bedarfszuweisungen und Grundstücksverkäufen. „Wir rechnen mit Einnahmen von 220.000 Euro von den Kreuzgassl-Grundstücken und erwarten auch eine Rückzahlung der Großachengenossenschaft“, rechnet der Bürgermeister vor. J. Monitzer

 
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