01.02.2019
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Neue Klänge im neuen Jahr

Das Neujahrskonzert 2019 der beiden Künstler Viviane Chassot – Akkordeon, Martin Mallaun – Zither im Pfarrhaus Itter am 26. Jänner war ein Genuss.

Itter  | Der kleine intime Raum im Pfarrhaus war bis zum letzten Platz besetzt. Das anspruchsvolle Programm der beiden Musiker, für die sie Objets Trouvés – „Gefundene Stücke“ von György Ligeti, John Dowland, Karl Orff, Gunild Keetman, François Couperin, Astor Piazzolla und Anouar Brahem in eine ungewöhnliche Instrumentation transkribiert hatten, war sehr erfolgreich und begeisterte die Zuhörer.

Laut „music information center austria“ zählt Martin Mallaun ohne Zweifel zu den vielseitigsten Künstlern, die hierzulande im Moment im Bereich der experimentellen Musik am Werken sind. Egal ob nun in der Improvisation, in der Elektronik, der barocken Lautenmusik, der alpinen Volksmusik oder der zeitgenössischen Musik, der gebürtige Tiroler ist stets auf der Suche nach neuen klanglichen und stilistischen Ausdrucksformen auf der Zither.

Viviane Chassot, in Zürich geboren, ist solistisch und kammermusikalisch in internationalen Konzerthäusern wie der Philharmonie Berlin, Gewandhaus Leipzig, Wigmore Hall und Tonhalle Zuerich unterwegs. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Simon Rattle, David Zinman und Heinz Holliger und ist Gast bei internationalen Festivals – im August 2014 als Artist in Residence am Festival Murten Classics. Als vielseitige Musikerin überschreitet sie stilistische Grenzen und verbindet die Bereiche Klassik, Jazz, neue Musik und Improvisation.

Alle Anwesenden, die beiden Künstler und das Publikum, hatten eine große Freude an diesem Abend, zu dem die intime Atmosphäre des Pfarrsaales nicht unwesentlich beigetragen hatte.  

Bild: Das Forum Turmwind mit Obfrau Gerti Ehammer bemüht sich um „andere Töne“. Foto: Pokorny

 
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