07.12.2019
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Neos wollen keinen Mitgliedszwang

Die Zwangsmitgliedschaft abschaffen und die Strukturen in der Wirtschaftskammer aufbrechen, wollen die Neos. Sie kandidieren zum ersten Mal in Tirol mit ihrem Wirtschaftsflügel „Unos“ für die WK-Wahl 2020.

Kitzbühel | Den Startschuss für den Wahlkampf rund um die Sitze im Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer starteten die Neos letzte Woche in Kitzbühel. Neos Klubobmann LA Dominik Oberhofer und Stefan Gleinser, Landessprecher des pinken Wirtschaftsflügels „Unos“, haben klare Vorstellungen, wie sich die Wirtschaftskammer in Zukunft entwickeln soll.
Sie wollen die Zwangsmitgliedschaft abschaffen. „Die Wirtschaftstreibenden sollen aufgrund der Leistungen der WK Mitglied sein wollen und nicht, weil sie müssen“, sind die beiden überzeugt. Ein Übergang von dem Pflicht- in ein Freiwilligen-System sei aufgrund der hohen finanziellen Rücklagen in der WK leicht zu stemmen, sagt Gleinser.

Entrümpelung und Transparenz
Eine weiteres Hauptanliegen ist die Entrümpelung der Gewerbeordnung und der Vorschriften. „Ich glaube, jeder Unternehmer weiß, wovon ich hier spreche. Es gibt zu viel Bürokratie und gesetzliche Hürden“, so Gleinser, der einen Gastronomiebetrieb in Innsbruck führt.
Transparenz – ein Grundanliegen der Pinken, wollen sie auch in der Wirtschaftskammer schaffen. „Jedes Mitglied sollte Bescheid wissen dürfen, wofür die Beiträge verwendet werden“, so Oberhofer.
Die Neos treten im Wahlkampf um die Sitze für das Wirtschaftsparlament mit ihrem Wirtschaftsflügel „Unos“ an. „Wir suchen auch noch Unternehmer, die sich engagieren möchten. Eine Parteimitgliedschaft ist nicht notwendig“, so Oberhofer.
Im März 2020 wird gewählt. Johanna Monitzer

Stefan Gleinser und Dominik Oberhofer (re.) starteten ihre Wahlkampftour um die Sitze im Wirtschaftsparlament in Kitzbühel. Foto: Monitzer

 
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