Neophytenbekaempfung
23.03.2017
Event  
 

Neophytenbekämpfung

Es erwarten Sie Basiswissen, ein Überblick über die Situation in St. Johann und Möglichkeiten des Schutzes der heimischen Artenvielfalt.
Referenten: Matthias Karadar zu „Neophyten in Tirol“; Irmgard Silberberger zu „Biotopschutz und Ausbreitungsstrategien von Neophyten“; Ruth Fahringer-Moser und Manuela Juen berichten als Begleitpersonen von Asylwerbern  in der Neophyteneindämmung.

Aus ökologischer Sicht ist die Verschleppung von Pflanzen- und Tierarten in fremde Ökosysteme eine der negativen Seiten der Globalisierung. Vor allem dann, wenn sich neue Arten massenhaft vermehren und ausbreiten, kann dies zu Veränderungen in den betroffenen Ökosystemen führen und heimische Arten verdrängen.
Eingeschleppte, gebietsfremde Pflanzenarten nennt man Neophyten. Wenn die Umweltbedingungen günstig sind, können Neophyten zu einer ernsthaften Bedrohung für die heimische pflanzliche aber auch tierische Artenvielfalt und für sensible Lebensräume werden.
In St. Johann wird schon seit einigen Jahren der Bereich des Windwehenmoors (nördlich der Granderhöfe, Moor & more-Lehrpfad) mit Hilfe von SchülerInnen des BG/BORG geschützt und das Drüsige Springkraut zurückgedrängt.
Letzten Sommer starteten AsylwerberInnen ebenfalls beim Windwehenmoor mit dem Ausreißen des rosa blühenden Springkrauts. Sie haben Bekämpfungsmaßnahmen von Drüsigem Springkraut und Japan-Staudenknöterich auch an den Achen durchgeführt.
Diese positiven Tätigkeiten für die Gemeinde sollen 2017 fortgesetzt werden.
Um alle geplanten Einsätze durchführen zu können, werden noch ehrenamtliche Begleitpersonen gesucht.

 
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