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15.06.2019
News  
 

Naturschutz steht im Zentrum

Pillerseetal | Mit dem „Stoabergmarsch24“, den „Rockdays“ und dem neuen „KAT100“ lockt das Pillerseetal Extremsportler an, die die unberührte Natur zu schätzen wissen.  

Skifahren, Schwimmen, Wandern, Radfahren -  das Pillerseetal zieht jährlich tausende sportliche Gäste an. Jetzt kommt eine neue Gästeschicht hinzu: „Trailrunner“, zu deutsch „Pfadläufer“. Darunter versteht man jene Sportler, die auf abgelegenen Routen jenseits der Straßen laufen. Spielt sich das Ganze im alpinen Gelände ab, wird dies als „Cross Adventure“ bezeichnet. Und es ist genau dieses Klientel, auf das jetzt auch der Tourismusverband Pillerseetal setzt. Allein im heurigen Sommer gehen mit dem „Stoabergmarsch24“, den „ROCKdays“ und dem neuen „KAT100“ drei solcher Veranstaltungen in Szene. Dass es sich dabei um keine Massenveranstaltungen handelt ist angesichts der Distanzen und Höhenmeter schnell klar. Beim „Stoabergmarsch24“, der am 22. Juni stattfindet, müssen die Teilnehmer 4139 Höhenmeter auf einer Länge von 50 Kilometern bezwingen. Keine 100 Teilnehmer werden sich diesen Strapazen stellen. „Wir werden die Veranstaltung als sogenanntes „Green Event“ durchführen.  Dieses Gütesiegel, das das Land Salzburg vergibt, schreibt zahlreiche Maßnahmen vor“, klärt TVB-GF Armin Kuen auf.

„Öffis“ und Fahrgemeinschaften
So müssen den Teilnehmern Hinweise auf die Anreisemöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. Fahrgemeinschaften gegeben werden. Es darf nur Mehrweggeschirr statt Plastik- bzw. Einmalartikeln zum Einsatz kommen, auch steht die Verwendung regionaler Produkte und die  Müllvermeidung im Mittelpunkt.
Das dreitägige Kletterfestival „ROCKdays“ geht von 14. bis 16. Juni in Szene. In den Klettergärten Adolari sowie Steinplatte werden Techniken geübt oder erste Versuche gewagt. Neu in diesem Jahr ist die „Felswand-Unterkunft“. Abenteuerhungrige können in der Steilwand der Steinplatte im „Portaledge“ übernachten. Die Sicherheit hat Vorrang und deshalb werden alle Teilnehmer von Bergführern begleitet und speziell eingewiesen. Höhepunkt des Trail-Running-Sommers wird aber die Durchführung des „KAT100“ von 8. bis 10. August sein. „100 Meilen, das entspricht etwa 166 Kilometern, und 9.600 Höhenmeter sind zu bezwingen. Damit wird der „KAT100“ definitiv das längste Trailrunning-Event Österreichs“, weiß Kuen. Bis Ende Mai haben sich 85 Läufer aus 12 Nationen angemeldet. „Er ist ein Tribut an die Leidenschaft für den Lauf und die Natur“, ist Armin Kuen begeistert, der betont, dass auch hier auf Naturschutz großer Wert gelegt wird. „So werden  z.B. die Läufer vor dem Start genau kontrolliert“, klärt Kuen auf. Alle Dinge, die sich im Rucksack befinden, werden nummeriert. So soll verhindert werden, dass die Läufer auf ihrem Weg „Ballast“ loswerden wollen. „Finden wir irgendwo etwas, können wir denjenigen anhand der angebrachten Nummerierung identifizieren. Er wird dann disqualifiziert“, kündigt Kuen an, der sich freut, dass es gelungen ist, das Event ins Pillerseetal zu holen. mak

Auch beim „Stoabergmarsch“  wird den Teilnehmern auf den 50 Kilometern alles abverlangt.      Foto: Salewa

 
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