10.03.2018
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Nach Ostern starten die Baustellen

Das Land Tirol veranschlagt 2018 für Straßensanierungen und -neubauten rund 4,44 Mio. Euro.

Auf der Agenda des Landes Tirol stehen u.a. der Lebenbergtunnel, die Pass-Thurn-Straße, die Loferer Straße und die Hochkönigstraße.

Bezirk | Autofahrer werden auch in diesem Jahr hin und wieder gute Nerven brauchen, denn es stehen wieder einige Großbaustellen im Bezirk an. „Uns ist es wichtig, frühzeitig zu informieren, damit sich die Verkehrsteilnehmer darauf einstellen können“, erklären Jürgen Wegscheider und Erwin Obermaier vom Baubezirksamt Kufstein. Das Baubezirksamt ist für die Koordination und den Ablauf der Baustellen zuständig – was nicht immer leicht ist, denn die Zeitfenster im Frühjahr und im Herbst für die Straßenbauvorhaben sind kurz. In den Monaten Juli und August wird nicht gebaut. „Im Bezirk kommt erschwerend hinzu, dass es kaum Ausweichmöglichkeiten gibt, die Autofahrer müssen daher die Einschränkungen in Kauf nehmen“, so Obermaier.

Ampelsysteme auf der Loferer Straße

Los geht es mit den ersten Baustellen in St. Johann und Kitzbühel bereits nach Ostern. Auf der Loferer Straße im Bereich des südlichen Gewerbegebiets, wo Obi, Trop und Co. angesiedelt sind, werden drei Ampelanlagen sowie zwei Lichtsignale für Schutzwege installiert. „Das ist eine mittelfristige Maßnahme, um die Sicherheit, vor allem für Fußgänger und Abbieger, zu erhöhen. Staus werden auch nach Installierung der Ampelanlagen zu Spitzenzeiten auftreten“, veranschaulicht Wegscheider. Wie berichtet arbeitet die Marktgemeinde zusammen mit dem Baubezirksamt an einem Konzept, um den Verkehrsfluss zu erhöhen. „Bis dahin ist es aber notwendig das Unfallrisiko so gut es geht zu minimieren“, betont Wegscheider. Bis Ende Juni sollen die Arbeiten um 900.000 Euro abgeschlossen sein.

Lebenbergtunnel nur einseitig befahrbar

Von 3. April bis 30. Mai wird der Lebenbergtunnel weiter saniert. „Entwässerung, Belüftung, Belag und diverse Kleinigkeiten stehen an“, informiert Wegscheider. Der Tunnel wird in diesen zwei Monaten nur einseitig aus Richtung Kirchberg kommend befahrbar sein. „Die erste Arbeitsphase muss bis 30. Mai abgeschlossen sein, denn dann starten wir mit der Pass-Thurn-Straße. Weiter geht es dann im Herbst. Dann wird der Tunnel aber tagsüber befahrbar sein, nur nachts wird es teilweise zu einer Totalsperre kommen“, erklärt Wegscheider. Für die Sanierung des Lebenbergtunnels nimmt das Land Tirol 350.000 Euro in die Hand.

Pass-Thurn-Straße in Kitzbühel und Aurach

Weiter geht es somit in Kitzbühel mit der Pass-Thurn-Straße, die ab der Höhe Firma Kahlbacher bis zur Schwarzen Brücke saniert wird. Das Baubezirksamt rechnet hier mit drei Wochen Bauzeit. Gesamtkosten 320.000 Euro.In Aurach wird die Pass-Thurn-Straße dann im Herbst neu gestaltet. „Die Entwässerung muss komplett neu gemacht werden. Die Bauarbeiten werden mit Unterbrechungen bis ins Frühjahr andauern“, informiert Wegscheider. Kosten 950.000 Euro.

Neue Grenzbrücke Fieberbrunn/St. Johann

Ein Großprojekt soll auf der Hochkönigstraße im Herbst starten. Die Grenzbrücke zwischen St. Johann und Fieberbrunn inkl. Rad- und Fußgängerweg wird um 1,3 Mio. Euro neu gebaut. „Aufgrund der Unfallhäufigkeit wird es hier eine neue Linienführung geben“, erklärt Wegscheider.

Waidring, Kirchdorf, Itter Kirchberg, Kelchsau

Weiter Projekte sind: Entschärfung der Doppelkurve beim Pass Strub in Waidring (Fertigstellung Ende Juni, Kosten 500.000 Euro), Entwässerung der ÖBB Unterführung auf der Hochkönigstraße in St. Johann im Herbst (150.000 Euro) und Neubau der Kehlbachbrücke auf der Kelchsauer Straße (Herbst, 300.000 Euro). Außerdem wird im Herbst die Loferer Straße in Waidring von der Einfahrt Ost bis zur Imbissstube (400.000 Euro) und in Kirchdorf von der Kreuzung L274 bis zu Jageregg (200.000 Euro) saniert. Die Erpfendorfer Straße wird im Bereich Laningerbrücke bis Wohlmuting, die Spertentalstraße in Kirchberg im Bereich Rettenbach bis Reiserer, die Itterstraße  (Fußballplatz bis Gemeinde) und die Kirchdorfer Straße im Bereich Lederer bis Stausee saniert.

4,44 Mio. werden im Bezirk investiert

Insgesamt plant das Land Tirol in diesem Jahr rund 4,44 Mio. Euro in die Straßen im Bezirk zu investieren. „Der Politik ist es ein Anliegen, dass die Verkehrswege in Stand gehalten werden und möglichst sicher sind. In anderen Bundesländern schaut es da schon ganz anders aus“, weißt Obermaier hin. Und auch für die kommenden Jahren gibt es noch viel zu tun. So stehen etwa Sanierungen auf der Brixentalstraße an.
Johanna Monitzer

 
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